1.5.2.2. Nassauer Behörden



Durch § 12 des Reichsdeputationshauptschlusses vom 25. Februar 1803 gelanten u.a. die kurkölnischen rechtsrheinischen Ämter Deutz, Königswinter und Vilich an das Fürstentum Nassau-Usingen. Im Juli 1806 wurden diese Gebiete durch Vollzug der Rheinbundakte in das Großherzogtum Berg eingegliedert; wenig später schloss sich Nassau-Usingen mit der Nassauer Linie Weilburg zum Herzogtum Nassau zusammen. <p/>
Mit den Abtretungen der Rheinbundfürsten untereinander wurde die Absicht verfolgt, möglichst geschlossene Territorien zu erhalten, was allerdings für das Großherzogtum Berg derzeit nicht gelungen ist. <p/>

Der Bestand umfasst folgende Provenienzen: Staatsministerium, Regierung, Hofkammer, Lehenhof, Hofgericht, Gemeinde-Ökonomie-Deputation und Bau- und Chausseekommission Wiesbaden sowie die Renteien Deutz und Vilich. <p/>
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Der Bestandsumfang beträgt 291 Bde und hat eine Laufzeit von (1712-) 1802-1806 (-1837). <p/>
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