1.1.1.5. Erzstift, Akten



Der Bestand Erzstift Akten wurde 1844 durch Theodor Lacomblet zusammengestellt aus einem kleinen Bestand des Düsseldorfer Archivs, den Arnsberger Ablieferungen von 1826, den kurkölnischen Akten des 1831 aufgelösten Provinzialarchivs Köln, Teilen des 1832 erworbenen Archivs des Generaleinnehmers und den 1840-1841 aus dem Urkundenarchiv ausgesonderten Litteralien. <p/>
Hinzu kamen 1861 ein Teil der aus Arnsberg abgegebenen Akten des kurfürstlichen Kabinetts und nach 1870 weitere Einzelstücke, u.a. aus Ablieferungen der Regierung Köln. <p/>
Der Bestand enthielt demnach ungesondert die Litteralien des Archivs (zumeist aus der Zeit vor 1688), die Akten der Geheimen Kanzlei, soweit sie nicht in den Akten Kurköln V-VIII verzeichnet sind, Verwaltungsakten des Hofrats, die Protokolle und Akten der Hofkammer sowie Einzelakten verschiedener Herkunft. <p/>
1929 begann man mit der Neuordnung, indem man die Akten über den Hofstaat neu verzeichnete. 1949 wurde sie wieder wieder aufgenommen durch Aussonderung der Akten der Hofkammer nach dem Findbuch des 18. Jh. <p/>
1952-1961 kamen die Einzelverzeichnung des Rests sowie kleinere Ablieferungen des Staatsarchivs Münster hinzu. Auf eine Aufteilung nach den drei Hauptprovenienzen ”Archiv“, ”Geheime Kanzlei“ und ”Hofrat“ wurde verzichtet, zumal für die Akten der Geheimen Kanzlei und des Hofrats keine ausreichenden alten Verzeichnisse mehr vorlagen. <p/>
Akten aus der Zeit vor 1688 gehörten, wenn nicht anders vermerkt, dem Archiv an.
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