2.5. Bauverwaltung



1816 unter preußischer Verwaltung Einrichtung von Bauinspektionen bzw. Baukreisen, die seit 1910 als Bauämter (Hochbauämter bzw. Wasserbauämter) bezeichnet, nach 1945 als Staatshochbauämter benannt wurden. Als Ortsstufe der staatlichen Bauverwaltung vollzogen die Staatshochbauämter die staatliche Bauinvestitionspolitik und überwachten die staatliche Bausubventionspolitik. Die Aufgaben der staatlichen Bauverwaltung: Hochschulbau; Bau staatlicher Gymnasien, Dienstgebäude für den Landtag, die Ministerien, die sonstigen Verwaltungsbehörden sowie die Justizverwaltung. 1993er Jahren erfolgte eine Neuordnung der Bauverwaltung durch die Zusammenlegung von Finanzbau- und Staatshochbauämtern, die als ”Staatliche Bauämter“ bezeichnet wurden. 1993 gab es 31 Staatliche Bauämter in NRW, die als untere Landesbehörden der Aufsicht der Bezirksregierungen unterstanden; die Fachaufsicht bei Bundesaufgaben nahmen die Oberfinanzdirektionen in Köln und Münster wahr. Zum 1.1.2001 wurden die staatlichen Bauämter aufgelöst und gingen in die nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführten neu gebildeten Bau- und Liegenschaftsbetriebe NRW über. Diese umfassen 12 Niederlassungen, teilweise mit Außenstellen. Ab 1.1.2008 wurden der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Krefeld in den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Duisburg - sowie Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Bonn in den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Köln integriert.
Geschäftsführer des Bau und Liegenschaftsbetriebs NRW Rolf Krähmer (Stand 2011)

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