2.6. Land- und Forstwirtschaft



1816 Einrichtung des Amts ”Oberforstmeister“ bei den preußischen Regierungen und Einrichtung der nachgeordneten von Forstinspektionsbezirken und Oberförstereien. 1933 in der Rheinprovinz Errichtung sog. Regierungsforstämter Aachen, Koblenz, Düsseldorf-Köln und Trier als Zwischeninstanz (1949 aufgelöst); 1934 Umwandlung der Oberförstereien in Forstämter; nach 1945 gab es in NRW 33 Forstämtern als untere Forstbehörden, die der Regierung sowie dem zuständigen Ministerium für Landwirtschaft und Forsten nachgeordnet waren. Zur Betreuung des Privatwaldes, soweit es sich um Staatshoheitsaufgaben handelte, waren teilweise schon vor 1945 bei den Landwirtschaftskammern (Landesbauernschaften) im Rheinland und Westfalen als ”Forstämter der Landwirtschaftskammern“ (“Kammerfortsamt“) weitere Forstämter eingerichtet worden. Die Forstaufsicht über den Privatwald nahmen die Direktoren der Landwirtschaftskammern als Landesbeauftragte wahr. 29.07.1969 Landesforstgesetz verlagert Aufgaben der Höheren Forstbehörde von den Regierungen auf die Landwirtschaftskammern (Höhere Forstbehörde Rheinland, Höhere Forstbehörde Westfalen. 1969-1972 Errichtung von 45 Forstamtsbezirken in NRW, in dem je nach Anteil an Privat- oder Körperschaftswald ein staatliches Forstamt oder ein ”Kammerforstamt errichtet wurde. 1994 Reduzierung der 45 Forstämter (20 staatliche, 25 Kammerforstämter) auf 35 Forstämter (13 staatliche, 22 Kammerforstämter); davon im Rheinland 7 staatliche und 6 Kammerforstämter
2005 Umwandlung der staatlichen Forstämter und der Forstämter der Landwirtschaftskammern in Außenstellen des Landesbetriebs Wald und Holz NRW mit Sitz in Münster
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