2.8. Wirtschafts- und Eichverwaltung



Eine staatliche Wirtschaftsverwaltung im Sinne einer Lenkung der gewerblichen Wirtschaft und iener Bewirtschaftung wurde Mitte der 1930er Jahre aufgebuat und zu Kriegsbegnn 1939 in Kraft getreten. Dabei handelte es sich vorwiegend um die Bezirkswirtschaftsämter, die bei den Oberpräsidien bzw. einzelnen Regierungen eingerichtet wurden. Diese blieben auf Anordnung der britischen Militärregierung auch nach dem Krieg in den Provinzen Nordrhein (Aachen, Köln, Krefeld, Essen, Düsseldorf) und Westfalen (Arnsberg, Bielelfeld, Bochum, Dortmund, Hagen, Münster, Siegen) als Dienststellen der staatlichen Wirtschaftsverwaltung erhalten. "Zu den Aufgaben der Bezirkswirtschaftämter gehörten u.a. die Verhängung von Ordnungsstrafen, Prüfung und Betreuung von Betrieben, Fragen der Permit-Erteilung, der Kontingentierung, der Demonatage, Betreuung der Wirtschaftsorganisationen von Handel, Handwerk und Interzonenhandel" (Romeyk S. 215).zum 31.3.1947 wurden die Bezirkswirtschaftsämter aufgelöst. Ihre Aufgaben gingen auf die Bezirksregierungen über.
Die Eichverwaltung als eine Technische Sonderverwaltung zur Aufrechterhaltung eines geordneten Maß- und Eichwesens wurde in Rheinland und Westfalen 1816 durch die Bildung von
sog. Provinzial-Eichungskommissionen bei den Bezirksregierungen errichtet. 1869 wurden in in Köln die Eichungsinspektion für die Rheinprovinz und Hohenzollern in Köln.und in Münster die Eichungsinspektion für die Provinz Westfalen geschaffen. 1947 erfolgte dann die Einrichtung von Landeseichdirektionen als selbständige Mittelbehörden in Köln und Münster
Durch Gesetz vom 23.12.1969 wurde die beiden Landeseichdirektionen Köln und Dortmund zu einer Landeseichdirektion mit Sitz in Köln zusammengelegt .
Zum 1.1.2001 wurde diese in den Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW mit Sitz in Köln umgewandelt,
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