2.9.5. Versorgungsämter



<p/> Auf der Grundlage des 1920 erlassenen Reichsversorgungsgesetz, das vorwiegend zur Versorgung von Kriegsopfern diente, und des am 1.10.1950 erlassenen Bundesversorgungsgesetzes wurden am 12.3.1951 auch in NRW Versorgungsämter und Landesversorgungsämter gebildet.In NRW waren dies zunächst 11 Dienststellen (Aachen, Duisburg, Düsserldorf, Essen, Köln-Riehl, Wuppertal-Barmen im Bereich des Landesversorgungsamtes Nordrhein. Im Bereich Westfalen waren die Versorgungsämter Bielefeld, Dortmund, Gelsenkirchen, Münster, Soest. Die Versorgungsämter waren u.a. zuständig für die Durchführung des Bundesversorgungssgesetzes, der Kriegsfolgengesetze, der Bundesgesetze zur Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts,
Versorgung nach dem Häftlingshilfegesetz, Versorgung nach dem Gesetz zur Versorgung ehemaliger Bundeswehrsoldaten und der Entschädigung für Opfer von Gewalttaten. Seit 1974 sind sie auch für das Feststellungsverfahren des damals neuen Schwerbehindertengesetzes sowie ab 1986 auch für die Durchführung des Bundeserziehungsgeldgesetzes zuständig. Hinzu kamen als weitere Aufgaben Sozialpolitische Förderung, Arbeitsmarktprogrammesowie Familienleistungen. 1969 wurden die Landesversorgungsämter Nordrhein und Westfalen zum Landesversorgungsamt Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Münster zusammengelegt. Zum 1. Januar 2008 wurden die elf Versorgungsämter in Nordrhein-Westfalen aufgelöst und ihre Aufgaben weitgehend an die Kommunen, die Landschaftsverbände und Bezirksregierungen übertragen.
Leiter des Landesversorgungsamtes Nordrhein:<p/>
Dr. Karl Kroppenberg (1953-1959)<p/>
Leiter des Landesversorgungsamtes Westfalen:<p/>
Ludwig Winter (1953-1969)<p/>
Präsidenten des Landesversorgungsamtes NRW<p/>
Ludwig Winter (1969-31.1.1972)<p/>
Dr. Erwin Freitag (1972-31.3.1974<p/>
Dr. Ulrich gerloff (1974-31.5.1985)<p/>
Wilhelm Wenning (1985-<p/>


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