3.1.9. Arbeitsgerichte



1. Entstehung: 1927 Landesarbeitsgerichte Aachen, Düsseldorf, Duisburg, Elberfeld, Essen, Köln, Krefeld, Arbeitsgerichte in 28 Städten; 1946 Landesarbeitsgericht für die Nord-Rheinprovinz in Düsseldorf und Arbeitsgerichte Aachen, Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gummersbach (ab 1950: Siegburg), Köln, Krefeld, Oberhausen, Solingen, Wesel, Wuppertal; ab 1949: Mönchengladbach; 1949 auswärtige Kammer des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf in Köln, seit 1982 eigenständiges Landesarbeitsgericht Köln. <p/>
2. Schließung: <p/>
3. Zuständigkeiten: Die Arbeitsgerichte sind als Fachgerichte für bürgerlich-rechtliche Streitigkeiten verantwortlich, die aus Arbeitsverhältnissen resultieren. Etwa 90% der Verfahren beschäftigen sich dabei mit individuellen Klagegegenständen von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Tarifparteien, während rund 10% der Prozesse als Beschlussverfahren Fragen der betrieblichen oder überbetrieblichen Mitbestimmung zum Gegenstand haben. Die Landesarbeitsgerichte sind für Berufungen und Beschwerden gegen Entscheidungen der Arbeitsgerichte in ihrem Gerichtssprengel zuständig. Aus diesen Verfahren verbleiben im Landesarbeitsgericht keine vollständigen Fallakten, sondern nur Urteils- und Beschlussausfertigungen, während die Akten an das zuständige Gericht der ersten Instanz zurückgegeben werden. <p/>
4. Organisationsstruktur:<p/>
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