5.2.1. Arbeits- und Sozialministerium



Behördengeschichte<p/>
1. Entstehung: 1954, Vorgängerbehörden: Ministerium für Arbeit, Soziales und Wiederaufbau (1953-1954), Arbeitsministerium (1946-1952)<p/>
2. Schließung: 1970, Nachfolgebehörde: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales<p/>
3. Zuständigkeiten: 1963: Gewerbeaufsicht, Arbeitsschutz, technischer Nachbarschutz, insbesondere Immissionsschutz, Schutz vor Gefahren der Kernenergie und Strahlenschutz (außer beim Bergbau); Angelegenheiten der Heimarbeit; Sozialversicherung, Angelegenheiten der Familienausgleichskassen und der landwirtschaftlichen Alterskassen; Versorgung der Kriegsopfer und anderer Personen nach dem Bundesversorgungsgesetz, Bergmannsversorgungsschein; Tarif- und Schlichtungswesen; Angelegenheiten der Sozialgerichtsbarkeit; Angelegenheiten der Arbeitsgerichtsbarkeit; Sozialhilfe, Hilfe für Schwerbeschädigte, Kriegsgefangene und Heimkehrer; Förderung von sozialen Einrichtungen einschließlich Krankenhäuser; Unterhaltssicherung; Jugendwohlfahrt, insbesondere Jugendfürsorge, Jugendschutz, Jugendpflege und Landesjugendplan, Erziehungshilfe für Kind und Familie; soziales Ausbildungswesen einschließlich höhere Fachschulen für Sozialarbeit; Eingliederung von Vertriebenen und Deutschen aus der SBZ, Maßnahmen für Evakuierte, Kriegssachgeschädigte und heimatlose Ausländer.<p/>
4. Organisationsstruktur: Abt. Z: Allgemeine Verwaltung, Haushalt, Abt. I: Sozialversicherung, Kriegsopferversorgung, Abt. II: Arbeitsrecht, Gewerbeaufsicht, Abt. III: Medizinalwesen, Abt. IV: Volks- und Jugendwohlfahrt.<p/>
5. Amtssitz: seit 1955 im Landeshaus; Adresse seit 1958: Horionplatz<p/>
6. Minister: Johann Platte (27.07.1954-28.02.1956), Heinrich Hemsath (28.02.1956-21.07.1958), Johannes Ernst (24.07.1958-11.10.1959), Konrad Grundmann (12.10.1959-08.12.1966), Werner Figgen (08.12.1966-27.07.1970).<p/>
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