5.2.14. Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten



Behördengeschichte<p/>
1. Entstehung: 1995, Vorgängerbehörden: Ministerium für Bundesangelegenheiten (1953-1995), nach der Bildung der Bundesrepublik: Landesvertretung Nordrhein-Westfalens beim Vereinigten Wirtschaftsgebiet aufgelöst und in die Vertretung des Landes beim Bund umgewandelt; davor: Bevollmächtigter des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, seit 1948 Landesminister als Bevollmächtigter; erneute Einrichtung des Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten 2000 ("im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten").<p/>
2. Schließung: 1998 Übergang in den Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten/ der Staatskanzlei, 2000: Nachfolgebehörde: Ministerium für Bundes-, Europaangelegenheiten und Medien<p/>
3. Zuständigkeiten: vgl. Ministerium für Bundesangelegenheiten, zuzüglich europäische Ebene<p/>
4. Organisationsstruktur: Stand 1996: Minister, darunter: Staatssekretärin als Bevollmächtigte des Landes beim Bund, darunter zwei Ministerialdirigenten als 1. Dienststellenleiter und 2. Vertretung bei der Europäischen Union, 1. Angelegenheiten des Bundestages und Bundesrates (11 Referate), daneben drei weitere Referate (Z, E, B), 2. mit 6 Referaten; neben dieser Struktur steht außerdem ein persönlicher Referent des Ministers und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, seit 1998: der Staatskanzlei zugeordnet (bildet eine Abteilung).<p/>
5. Amtssitz: Bonn, Berlin<p/>
6. Minister: Prof. Dr. Manfred Dammeyer (17.07.1995-1998), 1998-2000: Staatssekretärin Heide Dörrhöfer-Tucholski.<p/>
Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken