1.1.2.9. Herzogliche Apanagialregierung (1804-1806)



Als Kurfürst Maximilian von Bayern seinem Vetter, dem Herzog Wilhelm in Bayern, durch Vertrag vom 20. Februar 1804 das Herzogtum Berg zu apanagialem Besitz überließ, wurden die dem Kurfürsten vorbehaltenen Hoheitsrechte durch einen Geheimen Rat, die Verwaltung durch die herzogliche Regierung ausgeübt. Die Abtretung Bergs an Joachim Murat und die Schaffung des Großherzogtums Berg 1806 machten dieser Doppelherrschaft ein Ende. Die Akten sind ihrer zahlreichen Vorakten wegen sämtlich auch in den Findbüchern von Jülich-Berg II und Jülich-Berg III aufgeführt.
Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken