5.2.36. Ministerium für Wiederaufbau



Behördengeschichte<p>
1. Entstehung: 1946<p>
2. Schließung: 1961, 1953-1954 kurzzeitig unter dem Namen "Ministerium für Arbeit, Soziales und Wiederaufbau", danach wieder "Ministerium für Wiederaufbau", dann 1961 Schließung, Nachfolgebehörde: Ministerium für Landesplanung, Wohnungsbau und Öffentliche Arbeiten.<p>
3. Zuständigkeiten: Pflege und Verwertung des vorhandenen Wohnungsbestandes, der Wohnungsbau und als dessen Grundlage der Städtebau mit der Regelung des Planungsrechts, des Baurechts und vor allem der Finanzierung.<p>
4. Organisationsstruktur: Anfangszeit: Abt. I: Baupolitik und Wohnungswesen, Wohnungsbau, Siedlungs-, Heimstätten- und Kleingartenwesen, Landwirtschaftliches Bauwesen, Bauplanung, Abt. II: Bauaufsicht, Staatshochbau, Technische Sonderaufgaben, Abt. III: Bauwirtschaft, Finanzierung, Abt. IV: Verwaltung, Recht, Raumbewirtschaftung; Februar 1952 durchgreifende Reorganisation: die beiden ersten Abteilungen zur technischen Hauptabteilung A, die beiden letzteren zur Hauptverwaltungsabteilung B zusammengefasst; 1953 das Wiederaufbau- mit dem Arbeits- und dem Sozialministerium zusammengelegt; durch Verordnung vom 29.07.1954 wurde zum 06.08. das kurzlebige ”Ministerium für Arbeit, Soziales und Wiederaufbau" in ein ”Ministerium für Arbeit und Soziales" sowie ein ”Ministerium für Wiederaufbau" geteilt; Stand 1955: Zentralabteilung: Allg. Verwaltung, Haushalt und Recht, Abt. I: Allg. Bauangelegenheiten, Staatshochbauverwaltung, Abt. II: Städtebau, Bauaufsicht, landwirtschaftliches Bauwesen, Abt. III: Wohnungs- und Siedlungswesen; Stand 1959: Zentralabteilung, Abt. I: Allg. Bauangelegenheiten und Staatshochbau, Abt. II: Allg. Bauwesen, Abt. III: Wohnungs- und Siedlungswesen.
5. Amtssitz: das Ministerium war zunächst in der Jugendherberge in Düsseldorf-Oberkassel untergebracht, 1953 konnte ein eigenes Dienstgebäude am Karltor/Ecke Haroldstraße bezogen werden.<p>
6. Minister: Hugo Paul (29.08.1946-07.02.1948), August Halbfell (07.02.1948-05.04.1948), Ernst Gnoss (05.04.1948-12.03.1949), Fritz Steinhoff (16.04.1949-27.07.1950), Heinrich Lübke (01.08.1950-14.09.1950), Dr. Otto Schmidt (15.09.1950-1953), Willi Weyer (27.07.1954-28.02.1956), Dr. Fritz Kaßmann (28.02.1956-24.07.1958), Peter Erkens (24.07.1958-01.05.1961).<p>
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