5.2.47. Sozialministerium



Behördengeschichte:<p/>
1. Entstehung: 29.08.1946, Vorgängerbehörden: einschlägige Abteilungen der Oberpräsidenten für die Nordrhein-Provinz bzw. Westfalen</p>

2. Schließung: 30.09.1953, Nachfolgebehörden: Ministerium für Arbeit, Soziales und Wiederaufbau (1953-1954), Ministerium für Arbeit und Soziales (1954-1970), Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (1970-1998), Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport (1998-2000), Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technolog-ie (2000-2002), Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie (2002-2005), Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (seit 2005)</p>

3. Zuständigkeiten: Stand 1947: Flüchtlinge, Medizinal- und Gesundheitswesen, darunter auch die Verwaltung der im Gebietsteil Nordrhein von der ehemaligen Rheinischen Provinzialverwaltung übernommenen Heil- und Pflegeanstalten, Volks- und Jugendwohlfahrt, Kriegsopfer- und Schwerkörperbehindertenfürsorge, Fürsorge für die Opfer des Nationalsozialismus</p>

4. Organisationsstruktur: Stand 1947 (s. NW-G Nr. 592): Abt. IA: Organisation und Recht, Abt. IB: Verwaltung, Finanzen, Abt. IC: Landesflüchtlingsamt (ab 1950 als Abt. IV Landesvertriebenenamt), Abt. IIA: Medizinalwesen, Abt. IIB: Allgemeine Gesundheitspflege, Abt. IIC: Sonderaufgaben der Gesundheitspflege, Abt. IIIA: Volkswohlfahrt, Abt IIIB: Jugendwohlfahrt, Abt. IIIC: Fürsorge für die Kriegsopfer und Schwerkörperbehinderten, Abt. III D: Fürsorge für die Opfer des Faschismus</p>

5. Amtssitz: Landeshaus, Mannesmannufer 1a, heute:Horionplatz 1</p>

6. Minister: Heinz Renner (29.08.-05.12.1946), Josef Gockeln (05.12.1949-19.05.1947), Karl Arnold (mdWdGb,19.05.-17.06.1947), Dr. Rudolf Amelunxen (17.06.1947-27.07.1950), Christine Teusch (mdWdGb, 27.07.-15.09.1950), Dr. Josef Weber (15.09.1950-30.09.1953)</p>
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