5.3.6. Landeskriminalamt NRW



Behördengeschichte<p/>
1. Entstehung:<p/>
am 01.04.1946 wurde von der Militärregierung je ein regionales Polizeiamt<p/>
für Nordrhein (Düsseldorf) und Westfalen (Münster) errichtet,<p/>
am 26.09.1946 wurden beide zum Landeskriminalpolizeiamt mit Sitz in Düsseldorf zusammengelegt, <p/>
1949 erhielt das Landeskriminalamt seine erste gesetzliche Grundlage<p/>
(Gesetz über den vorläufigen Aufbau der Polizei vom 09.05.1949, Paragraph 10, Abs. 4), <p/>
Aufbau der Dienststelle bis 1952 im Wesentlichen beendet, ab 1953 Bezeichnung ”Landeskriminalamt“<p/>

2. Schließung: /<p/>

3. Zuständigkeiten:<p/>
Verbrechensbekämpfung, technische und wissenschaftliche Untersuchung<p/>
von Beweisstücken, Registrierung von Verbrechern und Tatspuren,<p/>
Fingerabdrucksammlung, Personenfeststellungsverfahren, <p/>
Unterhaltung der Vermisstenzentrale, Registrierung von Toten,<p/>
Herausgabe kriminalpolizeilicher Nachrichten,<p/>
Sammlung und Bearbeitung von Fahndungsersuchen, <p/>
Fahndungsnachrichten, Durchführung kriminalpolizeilicher Nachrichtenermittlung<p/>
mittels Fernschreiber, kriminalpolizeiliche Statistik, Schulung und Ausbildung <p/>
von kriminalpolizeilichen Fachkräften, Sammlung aller für die Kriminalitätsbekämpfung<p/>
bedeutsamen Nachrichten und deren Auswertung, Unterstützung der Polizeibehörden<p/>
bei der Verhütung von Verbrechen und Vergehen und Verfolgung strafbarer Handlungen<p/>
auf Anordnung des Innenministers oder <p/>
auf Ersuchen eines Gerichts bzw. einer Staatsanwaltschaft.
4. Organisationsstruktur: Zentralabteilung, Abteilung 1: Ermittlungen, Auswertung und Analyse OK, Abteilung 2: Staatsschutz, Abteilung 3: Kriminalitätsauswertung, Fahndung, Vorbeugung; Abteilung 4: Einsatzunterstützung; Abteilung 5: Kriminalwissenschaftliches und -technisches Institut; Abteilung 6: Ermittlungsunterstützung (Stand: März 2006); Landesbehörde im Geschäftsbereich des Innenministeriums und seiner Dienstaufsicht unterstellt
5. Amtssitz: Düsseldorf (zunächst Jürgensplatz 5-7, seit 1970: Völklinger Str. 49)
6. Leitung: (Direktoren) Friedrich Karst (1946-1948), Friedrich D’heil (1948-1958), Dr. Oskar Wenzky (1959-1964), Günter Grasner (1964-1969), Mathias Eynck (1969-1974), Werner Hamacher (1974-1984), Helmut Brandt (1984-1995), Hartmut Rohmer (1995-2004), Wolfgang Gatzke (2004-heute)
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