5.4.12. Landeszentrale für politische Bildung



Behördengeschichte <p/>
1. Entstehung: 1946 als Referat ”Staatsbürgerliche Bildungsstelle“ in der Landeskanzlei (Weiterführung der Bildungsstelle der Provinz Westfalen), förmliche Einrichtung derselben 1954; 1958 als selbstständige Abteilung mit vier Referaten in den Geschäftsbereich des Innenministeriums überführt; 1967 rückgegliedert in den Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten (”Landesamt für Politische Bildung, Jugend und Sport“), seit dem 01.10.1967 unter der Bezeichnung ”Landeszentrale für politische Bildung“. 1975 wird die Landeszentrale als Gruppe dem Ministerium für Wissenschaft und Forschung angegliedert, kehrt aber 1985 wieder in die Staatskanzlei zurück; wiederum zehn Jahre später, 1995, wechselt die Landeszentrale in das Ministerium für Schule und Weiterbildung, bevor sie im Jahr 2002 dem Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie zugeschlagen wird; ab 2002 gehört sie zum Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, seit 2005 zum Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration.<p/>

2. Schließung: /<p/>

3. Zuständigkeiten: (seit Gründung) Verbreitung und Festigung des Gedankens der Demokratie, Weckung und Stärkung staatsbürgerlichen Verantwortungsbewusstseins, Förderung der Wiedervereinigung Deutschlands und des europäischen Zusammenschlusses, Vertiefung des Heimatgefühls und Bewusstmachung der besonderen Aufgaben und Probleme des Landes NRW <p/>

4. Organisationsstruktur: ist aktuell dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration zugeordnet; Gliederung in vier Referate: Referat 611: Einzel- und Grundsatzangelegenheiten, Haushalt, Förderung: Politische Stiftungen und andere freie Träger, Volkshochschulen, Weiterbildungsgesetz, Gedenkstätten; Referat 612: Veranstaltungen: Politische Jugendbildung, Hochschulen, Europa, deutsch-niederländische und deutsch-polnische Zusammenarbeit; Referat 613: Printmedien, Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher; Referat 614: Ankauf, Produktion und Distribution von Videos, DVDs, CD-Roms und Netzangeboten (Stand: November 2006). <p/>

5. Amtssitz: Düsseldorf, Horionplatz 1<p/>

6. Leitung: Maximilian von Gumppenberg (1954-1956), Karl Matull (1957), Hermann Josef Nachtwey (1958-31.03.1975), Werner Weber (01.04.-31.12.1975), Willi Kreiterling (1975-1981), Dr. Christian Thieme (01.01.-01.10.1982), Dr. Günther Wichert (01.10.1982- 2000), Dr. Hans Walter Schulten (2000-2004), Maria Springenberg-Eich (seit Juni 2004)<p/>
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