6.1. Kirchenbücher (1571-1874)



Kirchenbücher, die den Personenstand der Mitglieder der Kirchengemeinden dokumentierten, wurden bereits im Mittelalter geführt. Auf dem Konzil von Trient 1563 wurden erstmals Regeln für die Führung von Kirchenbüchern erlassen. Durch die Reformation stellte später auch die protestantische Kirche Regeln zur Kirchenbuchführung auf. In diesem Zeitraum des späten 16. Jahrhunderts beginnt die Überlieferung der Kirchenbücher. Aufgrund der um 1800 erlassenen französischen Gesetze und Verordnungen werden die Duplikate der Kirchenbücher in staatlichen Archiven verwahrt. Im Personenstandsarchiv finden sich die Duplikate aus den heutigen Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf.
Bei den Beständen der Ortsgerichte und Bürgermeisterämter handelt es sich überwiegend um Erstschriften.
Die überlieferten Kirchenbücher aus den Landgerichtsbezirken sind vorwiegend Zweitschriften.
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