Auswärtiges



Signatur : Best. 330


Inhalt :
Es handelt sich um einen Pertinenzbestand, der sich fast zwangsläufig nach Bildung anderer Pertinenzbestände ergab und das "Auswärtige", was nach Sachbetreff nicht unterzubringen war, aufzunehmen hatte. In den Übersichten von 1894 und 1905 tritt der (noch im Entstehen begriffene) Bestand entgegen als Handschriften rheinischer Städte und Gemeinden, Stifter und Klöster und erweist damit seine Verwandtschaft mit den Beständen 295 (Geistliche Abteilung) und 7030 (Chroniken und Darstellungen). Endgültig war er 1922 formiert. Rund 50 Stücke mit städtischen Provenienzen finden sich im Bestand.

Ordnungsprinzip des Bestandes ist der Name des Ortes, dem das Archivale pertinenzmäßig zugewiesen worden ist; die Ortsnamen sind ihrerseits alphabetisch gereiht. Während früher Nachträge um des genannten Prinzipes willen mit A-Nummern eingeschoben wurden, werden sie heute am Ende angeschlossen. Die Nachträge sind im Klassifikationspunkt "Verschiedene Orte" zu finden. Auf Grund von Abgaben, Umsignierungen, Leernummern und Nachträgen umfasst der Bestand heute tatsächlich nur rund 290 Einheiten. Die Mehrheit bilden Aktenschriftstücke des 16.-18 Jahrhunderts von geringem Umfang, jedoch sind auch einige Amtsbücher höheren Alters vertreten. Ähnlich dem Bestand 295 (Geistliche Abteilung) sind auch moderne Abschriften, Photographien und Materialsammlungen aufgenommen worden. Daraus erklärt sich auch das Grenzjahr im 19. Jahrhundert. Hervorzuheben sind: Nr. 24 Kopiar des Klosters Besselich (in Urbar bei Koblenz) von 1641; Nr. 123 Bucheinband-Fragment mit Einkünfte-Verzeichnis aus Kessenich (Ortsteil von Bonn) von 1328; Nr. 320 Diplomatarium des Speyerer Doms aus dem 14. Jh., 93 Bl.; Nr. 371 Zinsbuch der Kommende Ibersheim (OT Worms), Deutsch-Ordensballei Koblenz, 15. Jh., 16 Bl.; Nr. 374A Bauerbuch von Worringen 16.-18. Jh.

Provenienz : Stadt Köln (Reichsstadt)
Umfang : 5,3 m

>> zum Findbuch Best. 330 Auswärtiges
Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken