3 Nachlässe und Sammlungen




Beschreibung :
Dieser Tektonikpunkt enthält Nachlässe und Sammlungen vornehmlich privater Provenienz.

Die Tektonik des Historischen Archivs der Stadt Köln wurde 2012 grundlegend überarbeitet. Leitender Gedanke war dabei der einer Loslösung der archivischen Ordnung von den aktuellen Zuständigkeiten der einzelnen Organisationseinheiten innerhalb des Archivs. Die neue Tektonik orientiert sich statt dessen am Provenienzprinzip, indem sie stadtkölnische Unterlagen aus allen Epochen von denen fremder amtlicher und geistlicher Überlieferungsbildner trennt und alle Nachlässe und Sammlungen privater Provenienz in einem eigenen Tektonikpunkt zusammenführt.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der historischen Entwicklung des Archivs dieses Prinzip an einigen wenigen Stellen durchbrochen werden musste, weil sich die Provenienzen nicht mehr trennen lassen. In diesen Fällen wurden die jeweiligen Bestände dort zugeordnet, wo sie am ehesten zu vermuten wären.

Folgende grundlegenden Veränderungen sind zu beachten:

·Es gibt für die Altbestände vor 1815 keinen gemeinsamen Tektonikpunkt mehr. Sie finden sich vielmehr jeweils provenienzgerecht allen drei Hauptabteilungen der Tektonik zugeordnet.

·Die mit ”Acc[ession]“ gekennzeichneten Übernahmeportionen von modernem Verwaltungsschriftgut wurden zu provenienzgerechten Beständen zusammengeführt. Die alten Acc. bilden dort Unterbestände, in denen die bisherigen Bestellsignaturen erhalten bleiben. Neue Übernahmen werden keinen Acc. mehr zugeordnet, sondern direkt im provenienzgerechten Bestand verzeichnet.

·Die in das Historische Archiv der Stadt Köln gelangten Archive ehemals selbständiger, heute eingegliederten Kommunen sind in einem eigenen Tektonikpunkt zusammengeführt worden.

·Nachlässe sowie Partei-, Vereins- und Familienarchive wurden in eine alphabetische Ordnung gebracht.

·Planüberlieferung amtlicher Provenienzen wurde jeweils dort zugeordnet.

·Als Neuerung als Reaktion auf den Einsturz des Jahres 2009 wurden X-Bestände gebildet: Hier werden Archivalien verzeichnet, die im Zuge der Identifizierung der geborgenen Archivalien vorläufig nicht mit absoluter Sicherheit ihrer früheren Signatur zugewiesen werden können. Über den X-Bestand können sie dennoch benutzt werden, bis die frühere Signatur ermittelt werden kann. Auf diese Weise können sie schneller wieder zugänglich gemacht werden.
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