Amm, Gaby



Signatur : Best. 1865


Inhalt :
Gaby Amm (eigentlich Gabriele, geb. Mönch) geb. 26. April 1929 in Köln, gest. 21. November 2010 in Köln war eine sehr bekannte und erfolgreiche Kölner Mundart-Autorin. Sie war verheiratet mit Rudolf Amm (1927-2015).

Sie schrieb seit 1974 Lyrik, Prosa, Theater- und Puppenspiele und veröffentlichte gelegentlich auch hochdeutsche Texte. Sie gab ein Jahr lang auch Kölschunterricht an einer Grundschule. Seit 1987 arbeitete sie mit Senioren zusammen in der "Kölsche Klaaf-Grupp" in Sülz, wo sie wohnte, und mit der "Kalker Klaaf-Grupp". Mit dem Stück "Et Wunderkind" gewann sie 1982 den zweiten Preis im Divertissementchen-Wettbewerb des Kölner Männer-Gesang-Vereins. 1980 wurde ihr der Schmitz-Orden der "Kölnischen Rundschau" verliehen, 1989 die Ehrenmedaille der "Akademie för uns kölsche Sproch", 1999 der Köln-Literatur-Preis und 2001 der Rheinlandtaler des Landschaftsverbandes Rheinland.

Werke in Auswahl:

Dä Haupgewenn (Puppenspiel, UA 1980); Minsche-Spill 1981; Fründe em Levve, 1989; Kösche Sproch -un mer sin doheim, 1993; E Püngelsche Freud 1998; Uns kölsche Orjenale. Ein Klapp-Bilderbuch (zusammen mit V. Gröbe) 1993.

Hinzu kommen zahlreiche Stücke und Zeitschriften und Anthologien sowie Übersetzungen in Kölsch wie z.B. Max un Moritz op Kölsch 1984, 1997 2. Aufl. (Wilhelm Busch); ... dann levven se noch hück 2001 (Märchen der Brüder Grimm, v. L. Bechstein und R. v. Volkmann-Leander).

Im Greven-Verlag erschienen von ihr sechs Mundart-Bände.

Der Bestand wurde im Januar 2015 von der Tochter Gaby Amms dem Historischen Archiv übergeben. Der Bestand ist noch unverzeichnet.

Umfang : 15 lfm
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