Blaeser, Gustav Hermann



Signatur : Best. 1836


Inhalt :
Gustav Hermann Blaeser (1813-1874)

geb. 9. Mai 1813 in Düsseldorf, gest. 20. April 1874 in Bad Cannstatt. Bildhauer.

Blaeser war der Sohn eines Kaufmanns, dessen Familie zwischen 1815 und 1818 nach Köln umzog. Schon in der Schülerzeit hatte er Interesse am Zeichenunterricht. Blaeser widmete sich nach dem Schulbesuch der Ausbildung in der Bildhauerei. Nach Stationen in Köln (Christoph Stephan) und Mainz (Joseph Franz Scholls) wurde er, mit Unterstützung seines Vaters, 1834 in Berlin als Schüler des renommierten Bildhauers Christian Daniel Rauch angenommen. Gleichzeitg schrieb sich Blaeser an der Berliner Akademie der Künste ein.

Blaeser wirkte als Assistent an mehreren Werken Rauchs mit. Dort sammelte er auch Erfahrungen an der Herstellung eines Reiterdenkmals: Denkmal Rauchs für König Friedrich den Großen in Berlin. 1844 war die neunjährige Ausbildung bzw. Assistenz bei Rauch abgeschlossen. Blaeser trat neben der Arbeit bei Rauch auch mit eigenen Werken hervor, die ihm schon früh Anerkennung brachten. 1834 mit einer Statuette seines verstorbenen Bruders Julius Wilhelm und 1836 mit einer Reiterstatuette der Zarin Alexandra Feodorowna, die auch verkauft wurde.

Blaeser wurden auch zahlreiche Ehrungen zuteil, zum Beispiel 1840 die große akademische Medaille, Berlin.

Umfang : 8 Kartons und Mappen mit Fotos
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