Geelen, Familie



Signatur : Best. 1146


Inhalt :
Das Archiv der Familie Geelen wurde um das Jahr 1907 gegründet von Friedrich Wilhelm Geelen (Geboren am 4. August 1873 in Aachen und gestorben am 26. Februar 1927 in Köln Braunsfeld). Das Archiv ging durch Erbgang auf seine Ehefrau Frau Armgard Geelen geborene von Gal über,die es ihrerseits ihrem beiden Söhnen Ulrich und Albrecht Geelen übereignete. Sie behielt sich dabei das Recht vor, jederzeit in das Archiv Einblick zu nehmen und auch einzelne Aktenstücke bei sich aufzubewahren. Desgleichen ist ihre Tochter Armgard Greven geborene Geelen zu Einsichtnahme berechtigt. Das Archiv soll allezeit ungeteilt in einer Hand verbleiben.

Vereinbarung

1. Das Historische Archiv der Stadt nimmt als Depositum in unentgeltlicher Vewahrung das "Archiv der Familie Geelen" von dem durch die Erben des verstorbenen Reg. Rates Wilhelm Geelen dazu ermächtigten Finanzgerichtsrat Ulrich Geelen zu Köln für unbestimmte Zeit auf. Er gilt als Patron des Depositum.

2. Das "Archiv der Familie Geelen" besteht aus Akten, enthaltend genealogische Notizen, Ahnen- und Stammtafeln, Abbildungen, Briefe und persönliche Erinnerungen etc. sowie Tagebücher und Ahnentafeln.Ein Inventarverzeichnis liegt im Archiv vor.

3. Das "Archiv der Familie Geelen" ist und bleibt als geschlossenes Ganzes Eigentum des vorgenannten Depositars. Er oder sein Nachfolger kann jedoch das "Archiv der Familie Geelen" nur dann aus dem Historischen Archiv der Stadt Köln zurücknehmen, wenn die Stadt ein eigenes Archiv nicht mehr hauptamtlich unterhält. Der Patron ist berechtigt, jederzeit durch Verfügung unter Lebenden oder vonTodes wegen einen großjährigen Nachfolger in diesem seinem Amte zu ernennen. Der letztere hat das gleiche Recht, wie auch jeder weitere Nachfolger.

Im Falle der vorgedachten Rücknahme des Depositums hat der jeweilige Patron die Pflicht, gemeinsam mit je einem männlichen Nachkommen der Ehepaare Ulrich Geelen und Rheinhild geborene Müller, Albrecht Geelen und Marga geborene Haupert und Theo Greven und Armgard geborene Geelen und im Einvernehmen mit dem Direktor des Historischen Archivs der Stadt Köln für die fernere Sicherung des Depositums Sorge zu tragen.

4. Die Stadt Köln beziehungsweise das Historische Archiv wird das "Archiv der Familie Geelen" wie eigene Sammlungen behandeln, kann aber eine Haftung für jede Fahrlässigkeit, sowohl bei Einzel- wie bei Gesamtverlust ablehnen.

5. Eine Einsichtnahme in wissenschaftlichem Interesse im Kölner Archivgebäude durch Dritte ist nur mit Zustimmung des jeweiligen Patrons zulässig. Dieser kann auch die Versendung von Akten ggf. nach auswärts an Archivbehörden oder Privatpersonen erlauben. Drei Monate nach Kenntnis von dem Ableben (Wegfall) des jeweiligen letzten Patrons ist die Stadt Köln, solange ihr kein neuer Patron benannt ist von der Pflicht zur Einholung der erwähnten Zustimmung befreit.

6. Etwaige Gebühren und Transportkosten trägt der jeweilige Benutzer.

Köln, den 27. Juni 1960

(gez.:) Ulrich Geelen. Finanzgerichtsrat;

Siegel der Stadt Köln 198;

Historisches Archiv (gez.:) Dr. E. Kuphal. Archivdirektor

Im Historischen Archiv sind von Familienarchiv Geelen folgende Stücke vorhanden und zwar die Nummern: 1-13, 21, 27-111, 113-204, 206, 208, 209, 211-217, 219-232, 234-252, 254-283, 285-295, 297-303, 305, 311, 313-321, 323, 326-352, 354, 355, 357-401, 403-426, (413, 414, 420 je a und b), 428, 429a+b, 430, 435, 439-442, 445, 431, 433, 446, 436, 326.

Von den Nummern 1-446 laut Verzeichnis (Nr. 400) fehlen die Nummern: 14-20, 22-26, 112, 205, 210, 218 (=244), 233, 253 (=442), 284, 296,[297],304,[307], 312, 322, 324-325, 353, 356, 402 (=394 und 396), 427, 433, 434, 437-438, 443, 444, [446].

[]= Diese Nummern sind im gedruckten Findbuch durchgestrichen (siehe Originalfindbuch).

Köln, den 2.September 1955

Vom 4. November bis zum 7. Dezember 1982 wurde obiger Bestand durch den Restaurator Friedrich Grebe auf lose Teile durchgesehen. Lose Teile wurden eingeklebt, bzw. bei größerer Anzahl an Streifen angesetzt und mit Buchschrauben in den Umschlägen befestigt. Die Bände 364, 439, 445 und ohne Nummer (letzter Band) bestanden fast nur aus losen Blättern, sodaß sie nach unserer Methode völlig an Streifen angesetzt und per Buchschrauben in schwarzen Aktendeckeln befestigt wurden.

In der Sammlung fehlen noch die folgenden Mappen bzw. Bände: Nr. 14-20, 22-26, [112], [205], [207], [210], [218], [233], [253], [284], [296], [304],[312], [322], [324-325], [353], [356], [402], [427], 434, 437-438, 443-444, 446.

Köln, den 07. Dezember 1982

Friedrich Grebe

[]= Diese Nummern sind im gedruckten Findbuch durchgestrichen (siehe Originalfindbuch).

Die als fehlend bezeichneten Bände Nr. 218, 253 und 402 sind unter folgenden Nummern vorhanden: Nr. 441, 442 und 440. Der Band "ohne Nummer" (letzter Band) wird der Nr. 427 des Verzeichnis "Mappe mit diversen Notizen" zugeordnet.

Willmes

09.12.82

Brief von Annemarie Geelen an das Historische Archiv der Stadt Köln vom 24. August 1982:

Sehr geehrter Herr Dr. Stehkämper,

Mit Bezug auf unser Gespräch am heutigen Vormittag erkläre ich als Erbin und Nachfolgerin meines Mannes Ulrich Geelen meinen Verzicht auf das bisherige Patronat bezüglich des "Archivs der Familie Geelen" im Stadtarchiv. Insbesondere verzichte ich hiermit auf vorherige Benachrichtigung, wenn Archivbenutzer im Lesesaal des Archivs Einsicht in die Akte der Familie Geelen nehmen wollen. Angehörige der Familie Geelen sollen berechtigt sein, Unterlagen aus den Familienpapieren nach den in den Archivsatzungen niedergelegten Vorschriften über die Entleihung ausserhalb des Archivs einzusehen. Die Familienangehörigen müssen sich dafür schriftlich- durch ein dem Archivdirektor vorzulegendes Schreiben von Herrn Theo Greven oder seinem Sohn Michael Greven- ausweisen.

Mit herzlichem Dank für Ihre freundliche Gesprächs-Bereitschaft, auch von meinem Schwager, Herrn Greven,

Ihre Annemarie Geelen.

(Die beiden genannten Herrn zeichnen: Theo Greven, Michael Greven.)
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