Riphahn, Wilhelm



Signatur : Best. 1225


Inhalt :
Riphahn, Wilhelm, 1889-1963, Architekt in Köln.

Wilhelm Riphahn, geb. 25. Juli 1889, gest. 27. Dezember 1963, studierte in Köln, München, Berlin und Karlsruhe. Ab 1914 errichtete er Bauten fast ausschließlich in Köln. Neben Industrie-, Geschäfts-, Cafe- und Privatbauten sowie einer Kirche entstanden vor dem 2. Weltkrieg hauptsächlich Siedlungen nach seiner Planung (meist in Zusammenarbeit mit Caspar Maria Grod). Zwischen 1933 und 1945 unterlag er zeitweise einem Berufsverbot. Nach Kriegsende gehörte er zu den Wiederaufbauern und Neugestaltern Kölns mit Projekten wie der Hahnenstraße, dem Opernhaus und der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität.

Der Nachlass kam am 10. April 1975 (acc. 848/1975) durch Herrn Wilhelm Dieper (Prokurist des Büros) ins Archiv. Er wurde von Frau Grete Dehning, geb. Riphahn, und Frau Marlene Rothe, geb. Riphahn, überlassen. Die Akten umfassen zeitlich das gesamte Schaffen des Architekten, während der durch Kriegseinwirkungen stark dezimierte Planbestand nur den Zeitraum 1945-1963 widerspiegelt. Der Anteil eigenhändiger Skizzen und Zeichnungen ist gering; meist handelt es sich um Ausführungen des Büros oder der Hauptmitarbeiter Hans Menne und Benvenuto Bausch. Die Neuordnung der 186 Planrollen, der Bilder und ca. 60 Akten berücksichtigt weitgehend die alte Zusammenfassung.

Die den Akten entnommenen Fotos (Akten 340 ff) sind aus konservatorischen Gründen gesperrt. Ausnahmegenehmigungen sind beim Leiter des Historischen Archivs zu beantragen.

Nachträgliche Ordnungsarbeiten (Juli 1998 U. Fäuster)

Der Nachlass ist in 3 Archivaliengruppen unterteilt: Akten, Pläne dowie Großfotos.

Im Laufe der Zeit geriet der Bestand in Unordnung, da die Archivalien - insbesondere die Pläne sowie die Großfotos - nicht mit vollständigen Signaturen beschriftet waren.

Die Akten wurden aus konservatorischen Gründen Fotos und Negative entnommen, die Fotos kopiert und die Kopien in die Akten geheftet. Die Mappen erhielten Aktennummern ab Nr. 340. (...)

Außer den Akten finden sich 8500 Pläne im Bestand, die neusigniert werden mussten. Die Einzelblätter waren nicht signiert, vor allem aber war die Größenangabe überhaupt nicht - auch nicht - auf den Mappen angegeben.

Die Signierarbeiten an den Akten bzw. Plänen führte Herr Gebhardt durch. Neben Akten und Plänen finden sich 153 Großfotos im Bestand. Sie hatten eigene Signaturen: G (= Großfoto) und laufende Nummern. Die Großfotos sind ebenfalls neu signiert, und zwar mit Plannummern (Ab Plan 2/112); eine Übersicht über die Großfotos ist im Findbuch S. 95-97) hinzugefügt worden. [siehe Best. 8900, A 517]. Einige Konkordanzen erleichtern das Auffinden der neusignierten Akten bzw. Großfotos.

Abkürzungen:

A = Ansicht

D = Detailzeichnung

f = Farbig

Gr = Grundriß

Hz = Handzeichnung

L = Lageplan

Lp = Lichtpause

Neg = Negativ

Pl = Plan

Pos = Positiv

Sch = Schnitt

Sk = Skizze

Z = Zeitschrift

Enthält u.a.:

Private und berufliche Korrespondenz;

Pläne und Fotos für Fabrik-, Büro- und Geschäftsgebäude, Bauten für die öffentliche Verwaltung, Siedlungen, Wohnhäuser, Theater, wissenschaftliche Einrichtungen;

Wettbewerbe.

Umfang : 5,30 m; 339 Akten; 6 Plan-Schränke
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