Sollmann, Wilhelm



Signatur : Best. 1120


Inhalt :
Sollmann, Wilhelm, 1881-1951, Journalist, seit 1912 Redakteur in Würzburg und Köln, 1919/20 Mitglied der Weimarer Nationalversammlung (Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschlands), 1920-1933 des Reichstages, 1923 Reichsminister des Innern, 1933 emigriert, Professor an der Universität Philadelphia/USA.

Kölner Geschichtsüberlieferung findet sich in Europa fast allerorten. Sie aufzuspüren und für die Kölner Geschichtsforschung zu erschließen, gilt den Kölner Archivaren seit gut einem Jahrhundert als eine geläufige Aufgabe. In Berlin, Bonn, Brüssel, Burgsteinfurt, Darmstadt, Deventer, Dülmen, Gießen, Göttingen, Hannover, London, Lüttich, Marburg, München, Nürnberg, Paris, Stuttgart, Trier, Wien, Würzburg und anderswo ermittelten sie abgewanderte oder abgesprengte Überlieferungen sowie schätzenswerte Ergänzungen der örtlichen Bestände.

Nun wagen sie den Sprung über den Ozean. Erstmals freilich arbeiteten sie nicht, wie es Vorschrift ist, nach den originären Vorlagen. Denn der Ozeansprung vollzog sich nur geistig, die Arbeit indessen nach Filmen und Abzügen im heimischen Köln. Aber transatlantische Verhältnisse und Persönlichkeiten waren in größerem Umfang der Inhalt der Papiere. Warum der weite Ausgriff? Der Vorstoß gegen ein fachliches Grundgesetz? Der Überschritt in eine Köln ganz und gar entlegene Welt?

Das Schicksal eines Menschen formt und prägt auch seine schriftliche Hinterlassenschaft. Wilhelm Sollmann (1881-1951), ein Mann von Geist, Schneid und Charakter, musste dreimal ein neues Leben anfangen. Von 1917 bis 1933 gehörte er zu den tonangebenden Kölner Politikern mit Einfluss auch in der Berliner Zentrale, danach leitete er - mit unabhängiger Linie - bis 1935 von Saarbrücken aus die ”Deutsche Freiheit“, eine der gelesensten deutschen Emigranten-Zeitungen, und führte seit 1937 in den Vereinigten Staaten ein Leben der Lehre, vertiefter Publizistik, und vor allem als Nothelfer der immer zahlreicher vor Hitler fliehenden deutschen NS-Gegner. Die neuen Aufgaben, Wohnsitze und Bekanntenkreise schichteten auch seine Papiere und gaben ihnen neue Inhalte. Aber eine Persönlichkeit ist und bleibt eine Einheit, mithin ebenfalls die die bei dieser Persönlichkeit angewachsene Überlieferung. Daher waren bei Sollmann mit den früheren Kölner die späteren Saar- und USA- Papiere, machte man sich einmal an die Inhaltserschließung, unabweisbar als zusammengehörende Ganzheit aufgegeben. Übrigens findet der aufmerksame Benutzer dieses Inventars zuhauf Köln-Bezüge auch in den nach 1933 entstandenen Schriftstücken. Außerdem ist dies wahrlich nicht der erste Band dieser Mitteilungs-Reihe, dessen Aufschlüsse neuen Quellenstoffs über Köln und das Rheinland hinaus die nationale und internationale Forschung ansprechen. Sie wird über die deutsche Emigration nach 1933 auf dichtes, vielfältiges und aufschlussreiches Material hingewiesen. Es wird ihr umso willkommener sein, als die entsprechende Überlieferung sonst dürftig, mindestens unerschlossen ist. Mit dem vorliegenden Inventar könnte eine erste Schneise in eine bislang weitgehend unbearbeitete archivische Region eröffnet worden sein.

Zu rechtfertigen ist, daß ein umfangreicher Schriften-Nachlass, der sich nicht im Historischen Archiv der Stadt Köln befindet, in dessen Hauszeitschrift inventarisiert erscheint. Bewogen haben dazu ein moralischer und ein praktischer Grund. Die Stadt Köln fühlt sich dem Wirken Wilhelm Sollmanns verpflichtet. Einen ersten Dank hat sie 1981 unter Mitwirkung von Ministerpräsident a. D. Heinz Kühn zu Sollmanns hundertstem Geburtstag mit einer Ausstellung im Historischen Rathaus abgestattet. Ein vollständiger Überblick über Leben und Leistung in ihrem gesamten Beziehungsgeflecht ist indes noch ein offener Wunsch. Seiner Erfüllung und zudem einer stärkeren Berücksichtigung Sollmanns in der allgemeinen Zeitgeschichtsforschung hofft die Stadt mit dem vorliegenden Inventar eine notwendige sichere Grundlage zu bieten. Dies soll - und das ist der praktische Grund - in Sollmanns deutscher Heimat ebenso leicht möglich sein wie in seiner amerikanischern Wahlheimat. Deswegen hat die Stadt Köln die in Swarthmore/Pa. verwahrten Papiere filmen, sie in Fotoabzügen in ihrem Archiv hinterlegen und ihren Inhalt durch dieses Inventar erschließen lassen. In Köln sind von nun an fast dieselben Forschungsmöglichkeiten gegeben wie in Swarthmore/Pa.

Das Entgegenkommen und die Hochherzigkeit vieler Sollmann-Verehrer haben dazu verholfen. Frau Elfriede Sollmann, Newark, Del., die einzige Tochter, hat dieses Verzeichnungs-Unternehmen von Anfang an mit allem Wohlwollen begleitet und, soweit es in ihren Kräften stand, mit Nachdruck gefördert. Sie hat darüber hinaus dem Historischen Archiv einige Erinnerungsstücke an ihren Vater zukommen lassen. Sie bilden eine hochwillkommene Ergänzung zu den Doppelstücken, die sie von gedruckten Schriften 1951- durch Oberbürgermeister Robert Görlinger nach Köln gab. Dem Andenken von Professor Felix Hirsch (1902-1982), Trenton N.J., der 1975 in den ”Rheinischen Lebensbildern“, der 6. Band, seinen Freund warmherzig würdigte, fühlte ich mich besonders verpflichtet. Er hat Verbindungen geknüpft, Übersetzungen hergestellt, Fürsprachen eingelegt, Schwierigkeiten beseitigt, besonders die Verfilmung zu seinem persönlichen Anliegen gemacht. Ich bedauere, daß ich ihm ein Exemplar dieses Inventars nicht mehr in die Hände legen kann. Von der Friends Historical Library in Swarthmore/Pa., haben seit 1963 die Direktoren Frederick B. Tolles, John M. Moore und J. Williams Frost sowie die Curatoren Mrs. Marjorie V. Edwards, Miss Ardith Emmons, Mrs. Bernice B. Nichols, Mrs. Jean R. Soderlund und J. Richards Kyle sich für dieses Unternehmen eingesetzt. Mit zusätzlichen Abgaben von Schriftstücken haben den Sollmann-Nachlass bereichert Alt-Bürgermeister Johann Arenz, Erftstadt-Kierdorf, Alt-Oberbürgermeister Dr. h. c. Theo Burauen, Köln, Pressechef a. D. Peter Fuchs, Köln, Familie Louis Sollmann, Köln. Auskünfte erteilten: Archiv der sozialen Demokratie, Bonn, Deutsche Bibliothek, Frankfurt, Institut für Zeitgeschichte, München, Käthe Schlechter und Marga Fulfs, Köln, ehemals Sekretärinnen der ”Rheinischen Zeitungen“, Gisela Nadrigny (geborene Beyer), Toulouse, Dieter Knippschild, Dortmund, und besonders. Fritz Heine, Münstereifel-Scheueren.

Allen Förderern und Helfern - nicht zuletzt Frau Brigitte Holzhauser, die die Korrekturen mitlas - möchte ich hiermit aufrichtig danken. Ganz besonderer Dank und alle Anerkennung gebühren Ulrike Nyassi. Lohnen lasen sich ihre vielfältigen Mühen allein durch den Nutzen, den dieses Inventar der Forschung bringt.

Hugo Stehkämper

Einleitung

1. Lebenslauf Wilhelm Sollmanns

Friedrich Wilhelm Sollmanns Lebensweg ist schon mehrfach eingehend dargelegt worden, und zwar insbesondere von Susanne Miller, Felix Hirsch, Heinz Kühn und von der Bearbeiterin des vorliegenden Verzeichnisses .

1881 April 1 Geburt in Oberlind in der Nähe von Coburg als Sohn des Bierbrauers und Pachtwirts Johannes Sollmann und seiner Ehefrau Anna Christiane geborene Schuhmann.

1881 April 28 Taufe in der evangelischen Kirche zu Oberlind.

1887-1891 Besuch der Bürgerschule.

1891-1897 Besuch des Gymnasiums Casimirianum in Coburg.

1896 Umzug der Eltern nach Kalk (heute Köln-Kalk).

1897 Frühjahr Umzug Wilhelm Sollmanns nach Kalk.

1897-1900 Kaufmännische Lehre.

1901 (?) - 1911 Handlungsgehilfe bei der Ölwerke Stern-Sonneborn AG in Köln-Klettenberg. Daneben einige Jahre Besuch über Wirtschaftswissenschaften und Geschichte an der Handelshochschule zu Köln.

ab 1903 Mitarbeit in der Anti-Alkohol-Bewegung, zunächst im Guttemp-ler-Orden und etwa ab 1906 im Arbeiter-Abstinentenbund.

etwa 1906 Mitglied des Zentralverbandes der Angestellten und der Sozial-demokratischen Partei Deutschlands.

1906 Okt. 12 Heirat mit Anna Katharina (Käte ) Grümmer (27. Sept. 1883 -29. Mai 1972) aus Linden im Landkreis Aachen.

1907 Gründung der Freien Jugend Köln.

1908 März 27 Erwerb des preußischen Staatsangehörigkeit.

1908 Sept. 26 Austritt aus der evangelischen Kirche.

1911 Febr. 19 Protestversammlung gegen die Auflösung des Vereins Freie Jugend Köln durch den Polizeipräsidenten.

1911 (April) Redakteur der ”Rheinischen Zeitung“.

1912 Aug. 21 Geburt der Tochter Elfriede.

1912 Okt. - 1913 März Redakteur des ”Fränkischen Volksfreundes“, anschließend wieder Redakteur der ”Rheinischen Zeitung“.

bis etwa 1914 Vorsitzender des Jungendausschusses.

1914 Jan. 7 - 14 Prozess gegen Sollmann wegen des Artikels ”Backschisch“, in dem er der Kölner Polizei Bestechlichkeit vorgeworfen hatte.

1914 Kandidatur zum Reichstag; Achtungserfolg in einer Nachwahl im Kreis Köln-Land.

seit 1915 Vorsitzender des Sozialdemokratischen Vereins für den Wahl-kreis Köln.

1915 April 12 Mitglied der städtischen Lebensmittelkommission.

1917Juni 4 Mitglied der Deputation für Wohnungsfürsorge.

1918 Jan. - 1923 Dez. Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und Vorsitzender der SPD-Fraktion.

1918 Nov. 8 Mitglied des Kölner Arbeiter- und Soldatenrates.

1918 Nov. 9/10 Fahrt mit zwei weiteren Mitgliedern des Arbeiter- und Soldaten-rates ins Große Hauptquartier in Spa.

1918 Nov. 10 Mitglied des Kölner Wohlfahrtsausschusses.

seit 1918 Kampf gegen den Separatismus (Anschluss des linken Rheinufers an Frankreich bzw. Bildung eines unabhängigen Rheinstaates).

1919 Gründung des Sozialdemokratischen Pressedienstes.

1919 - 1920 Mitglied der Nationalversammlung.

1919 Juni 6 Fahrt zur Friedensdelegation in Versailles.

1920 Juni 4 Chefredakteur der ”Rheinischen Zeitung“.

1920 Juni - 1933 März Mitglied des Deutschen Reichstages.

1922 Nov. 24 Sturz des Reichsernährungsministers Karl Müller (”Eintagsminister“) nach einer Rede Sollmanns im Reichstag.

1923 Führende Tätigkeiten im ”passiven Widerstand“ gegen die Besetzung des Ruhrgebiets durch Frankreich.

1923 Aug. 13 - Nov. 3 Reichsinnenminister.

1926 Jan. 16 Anregungen zur Modernisierung und Verbesserung der Parteipresse auf der Konferenz der sozialdemokratischen Redakteure in Berlin.

1928 Beteiligung an der Organisation der Konferenz in Heppenheim ”Sozialismus aus dem Glauben“.

1929 Kommunalwahlkampf gegen Konrad Adenauer.

1931 Febr. 5 Rede im Reichstag gegen Josef Goebbels; bis 1933 zahlreiche Reden gegen die Nationalsozialisten.

1931 Mai 1 Umzug der ”Rheinischen Zeitung“ vom Ursulaplatz in das August-Bebel-Haus in Köln-Deutz.

1931 Mai 31 - Juni 5 SPD-Parteitag in Leipzig; Schlußreferat zusammen mit Rudolf Breitscheid.

1933 Jan. 16 Rede vor dem Kölner Parteitag.

1933 Febr. 28 Verbot der ”Rheinischen Zeitung“.

1933 März 5 Erneute Wahl in den Reichstag.

1933 nach März 5 Besetzung des August-Bebel-Hauses durch die SA.

1933 März 9 Mißhandlung durch SS- und SA-Leute.

1933 März 10 Entlassung aus der Schutzhaft, Flucht ins Saargebiet und nach Luxemburg.

1933 April 26 Wahl in den Vorstand der SPD.

1933 Juni - 1935 Januar Redakteur der ”Deutschen Freiheit“ in Saarbrücken.

1934 Dez. 3 Ausbürgerung.

1935-1936 Aufenthalt in Luxemburg.

1936 Winter Aufenthalt in Woodbroke/Birmingham.

1937 Jan. 23 Ankunft in New York, Beginn der Hilfe des ehemaligen Sekretärs der Deutschen Friedensgesellschaft, Gerhart Seger (1896-1967) und der ehemaligen Kölner Stadtdirektoren Hertha Kraus (1897-1968) vorbereiteten Vortragsreisen und der Vorlesung in Pendle Hill.

1938 Aug. - Okt. ”Programmdiskussion“ mit Friedrich Stampfer.

1939-1941 Mitglied der German Labor Delegation (GLD).

bis 1945 Hilfe für zahlreiche Emigranten.

1943 Juni 10 Einbürgerung in die USA (”William Frederick Sollmann“).

1946/47 Gastprofessor am Bard College, am Reed College und am Haverford College.

1948-1950 Drei Deutschlandreisen.

1950 Sommer Erkrankung, Rückkehr in die USA.

1951 Jan. 6 Tod in Mount Carmel, Connecticut.

2. Der Nachlaß bis zur Verfilmung 1976

Am 23. Februar 1951 gelangte der Nachlaß Sollmann in die Swarthore College Peace Collection. Die Archivalien stammen aus dem Besitz von Käthe und Elfriede Sollmann und Hertha Kraus .

Einige persönliche Papiere, Briefe und Fotos behielt Elfriede Sollmann zur Erinnerung an ihren Vater zurück. Zwei Kästen mit hand- und maschinenschriftlichem Material - Entwürfen von Reden und Artikeln - erhielt Professor Felix E. Hirsch in Trenton, New Jersey. Zahlreiche Dubletten von Zeitungen, Druckschriften und Flugblättern gelangten durch Vermittlung von Bürgermeister Robert Görlinger in das Historische Archiv der Stadt Köln und bilden hier den ersten Teil des Nachlasses Sollmann.

Zwar konnte Sollmann erklären: Hitler did not get one shred of paper from me , dennoch trifft Sybil Miltons Beschreibung der während der Emigration entstandenen Aktenverluste zu . Als Gerhart Seger zur Vorbereitung der Vortragsreisen um Werbematerial bat, antwortete Sollmann: Mit gedrucktem Material über meine früheren Heldentaten ist es leider mau bestellt. Erstens habe ich überhaupt fast nichts aufgehoben, und was ich hatte, ist bei der zweimaligen ”Abreise“ in die Emigration meistens zum Teufel gegangen (erst aus Köln und dann aus Saarbrücken, wo ein nervöser Kollege ganze Stöße mir werter Erinnerungen in der ersten Aufregung über den Abstimmungssieg verbrannte).

Auffällig ist vor allem, daß die Korrespondenz überwiegend die an Sollmann gerichteten Briefe enthält, während die Durchschriften der ausgegangen Briefe weitgehend fehlen. Es steht allerdings nicht fest, ob Sollmann überhaupt Durchschriften fertigte.

Der Nachlaß lagert in Swarthmore in 17 Kästen (Box 1-17). Als Inhaltsverzeichnisse dienen mehrer im Laufe der Jahre angelegte ”checklists“, die sich allerdings nicht wesentlich voneinander unterscheiden.

Bei der 1974 begonnen Vorbereitung für die Verfilmung erhielt der Bestand vierteilige Signaturen: die Boxen sind mit einer römischen Zahl gekennzeichnet, die Jahrgänge der Korrespondenzen bzw. Zeitungen und jedes Stück jeweils mit einer arabischen Zahl. Die einzelnen Blätter wurden mit kleinen Buchstaben signiert. Gelegentlich ist das System durchbrochen; dann sind die Seiten der einzelnen Stücke nicht mit einem kleinen Buchstaben, sondern mit einer arabischen Zahl versehen. Verschiedentlich wurden Serien gebildet. Dann sind alle Schreiben eines Briefpartners mit kleinen Buchstaben bezeichnet. Im Jahre 1976 trafen zwölf Filme des Nachlasses Sollmann in Köln ein, ein weiterer Film folgte im Jahre 1982.

3. Bearbeitung

Vorgesehen war zunächst eine gründliche Erschließung des ersten Teils des Nachlasses, nämlich der in deutscher und englischer Sprache abgefassten Korrespondenz in Box 1 bis 8.

Für jeden Brief ist eine Karteikarte mit folgenden Angaben angelegt worden. Name des Ab-senders, Datum, Ort, Beschreibung des Briefinhalts, Namen der genannten Personen, Stückbeschreibung, Kölner und amerikanische Signaturen und gegebenenfalls Erläuterun-gen.

Angesichts der in Umfang und Bedeutung sich erheblich voneinander unterscheidenden Briefe und der oft großen Vielfalt der behandelten Themen erschien ein gewisser Pragma-tismus bei der Gestaltung der Analyse notwendig. Stichworte, halbe und ganze Sätze geben möglichst knapp den Inhalt wieder.

Es wurde wert darauf gelegt, möglichst viele Personennamen festzuhalten. Folgende Aus-nahmen sind dabei zu berücksichtigen. 1. Die Namen der bekannten, zeitgenössischen Poli-tiker sind oft weggelassen worden. Ihre Namen tauchen in fast allen Briefen auf, ohne daß neue oder wichtige Aussagen erfolgen. 2. Die Namen der Frau oder der Tochter Sollmanns erscheinen meist nur im Zusammenhang mit Grüßen oder guten Wünschen und sind dann nicht aufgeführt. 3. Auf Personen, die keine historische Bedeutung haben, wir mit einem zu-sammenfassenden Hinweis aufmerksam gemacht.

Falsch geschriebene Eigennamen sind stillschweigend verbessert worden, soweit die Fehler erkennbar waren. Die Literatur zum Thema Emigration ist allerdings zu Teil so spät erschie-nen, daß sie bei der Bearbeitung des Inventars nicht, und zum Schluss erst für das Register zur Verfügung stand.

Bei den Stückbeschreibungen sind gelegentliche Fehler nicht auszuschließen, da sie anhand der Filmaufnahmen bzw. der Weiß-Schwarz-Kopien angefertigt wurden. Insbesondere war es manchmal nicht möglich, zwischen Durchschrift von Maschinenschrift und Vervielfältigung zu unterscheiden. Die Bezeichnung Seite oder Halbseite charakterisiert das Papierformat nur annähern. Anhand der Filme bzw. Kopien ließen sich die tatsächlichen, wohl auch wenig genormten Formate nicht erkennen.

Die meisten Briefe sind maschinenschriftliche Ausfertigungen und von den Briefpartnern ei-genhändig unterschrieben. Deshalb wurden nur diejenigen Ausfertigungen genau beschrie-ben, die anders, z. B. eigenhändig sind. Die Leserlichkeit der Durchschriften lässt oft wohl deswegen zu wünschen übrig, weil bei der Fotoaufnahme kein weißes Blatt unterlegt wurde.

Erst nach Abschluß der Titelaufnahmen auf Karteikarten und nach deren Ordnung nach den Namen der Korrespondenzpartner - seltener auch dem eines Vereins bzw. einer Behörde - ließen sich die Briefserien erkennen. Die von Sybil Milton beschriebene klare chronologi-sche und alphabetische Ordnung besteht offensichtlich nicht mehr. Abgesehen von der ”ma-jor correspondence“, dem Schriftwechsel mit Adenauer, Brüning, Sievers und Strasser, lie-gen die Briefe in chronologischer Folge, die nicht fehlerfrei ist.

Nach der Zusammenstellung der Serien mussten die Texte überarbeitet, vereinheitlicht und oft zusammengefasst werden.

Für die Identifizierung möglichst vieler Briefpartner standen nicht alle wünschenswerten Hilfsmittel zur Verfügung. Oft handelt es sich auch um Personen, die nicht in Büchern er-wähnt werden, wie Schüler und Hörer von Vorlesungen, Bekannte und Nachbarn Sollmanns, Bittsteller, Quäker oder Verfasser von Leserbriefen.

Alle anderen, zwischen den Briefen in Box 1 bis 8 liegenden, z. T. wichtigen Dokumente, sind ebenfalls erschlossen und in das vorliegende Verzeichnis aufgenommen worden.

Nach der Bearbeitung der Korrespondenz erfolgte die Sichtung des Materials in den Boxen 9-17, einmal, um festzustellen, ob sich außer den ”lecture engagments“ noch andere Briefe zwischen den Zeitung und Manuskripten befinden, vor allem aber , um eine gründliche Be-schreibung auch dieses Teils des Nachlasses erstellen zu können. Die bei der Durchsicht entdeckten Briefe sind in die alphabetische Ordnung des Schriftwechsels eingearbeitet wor-den.

An die Verzeichnung des verfilmten Nachlasses schloss sich die Bearbeitung der von Elfrie-de Sollmann dem Historischen Archiv der Stadt Köln geschenkten Papiere, Briefe und Fotos an. Die Titelaufnahmen wurden an entsprechender Stelle eingeordnet. Damit sind alle, bsi zum jetzigen Zeitpunkt in Swarthmore und Köln vorhanden Sollmann-Papiere im vorliegen-den Verzeichnis erfasst.

4. Inhaltliche Beschreibung des Nachlasses in Swarthmore

Wie aus dem Bericht über die Bearbeitung hervorgeht, besteht der Nachlass Sollmann, grob gesagt, aus zwei Teilen. Die Boxen 1-9 enthalten Schriftwechsel, die Boxen 10-17 Zeitungen, Zeitschriften und Manuskripte. Die Trennungen ist allerdings nicht ganz konsequent durchgeführt worden. Auch die innerhalb der Korrespondenz gebildeten Serien in den Boxen 1 und 9 sind lückenhaft. Die nachfolgende inhaltliche Beschreibung weist auf diese Besonderheiten hin.

Box 1 (Film 1, HAStK 1120, 530-536):

‚Biographical papers and major correspondence’ mit einer historischen Einleitung (I-2-1), einer Übersicht über den Nachlass (I-2-1C, E), Angaben zum Lebenslauf, persönlichen Papieren und dem Schriftwechsel mit Konrad Adenauer,, Heinreich Brüning, Otto Strasser und Max Sievers. Die Zusammenstellung der Briefserien ist allerdings unvollständig, einige Schreiben liegen bei der allgemeinen Korrespondenz.

Box 2-8 (Film 2-7, HAStK 1120, 537-607):

‚General Correspondence’ mit Sollmanns Schriftwechsel von 1901-1951. Zwischen den Briefen findet sich gelegentlich auch andere Unterlagen, wie Listen Notizen, Rechnungen, Flugblätter, Zeitungsartikel und Ähnliches. Es sind oftmals aus dem Zusammenhang gerissene Anlagen zu Briefen

Box 9 (Film A, HAStK 1120, 608-614)

Enthält Schriftwechsel betreffend ‚lecture engagements’, d.h. betreffend Vorträge, Vorlesungen, Rundgespräche oder Radiosendungen. Diese Briefe stammen aus den Jahren 1939-1950, vorwiegend jedoch aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. In Box 9 findet sich auch der Schriftwechsel mit Personen und Institutionen, die in der allgemeinen Korrespondenz enthalten sind.

Im folgenden Abschnitt sind die in Box 1-8 befindlichen Schreiben betr. ‚lecture engagements’ jahrweise aufgelistet. Angemerkt sei, daß die hier aufgeführten Briefe aus den Jahren 1937-1938 im Original im HAStK liegen.

Um 1910:

Signaturen: 537 / II-4-44 (Notizen für eine Rede gegen den Alkohol).

1936

Signaturen: 560 / IV-3-67a; 563 / IV-4-105a-h, 110, 113, 114, 118; 564 / IV-4-124, 134, 135.

1937

Signaturen: 376, 1; 386; 460, 1; 499.

1938

Signaturen: 376, 2; 395; 396; 416; 429; 454; 459; 460, 2; 511, 1-2.

1939

Signaturen: 567 / V-3-73, 73a, 79, 79a, 88, 92, 95, 112; 568 / V-3-171, 173, 179; 569 / V-3-183, 238, 238a, 511, 3-4.

1940

Signaturen: 571 / VI-1-20, 41, 41a, 46, 46a-b, 48, 48a-c; 572 / VI-1-64, 71, 72, 74, 75, 79, 79a, 98, 98a, 104, 104a; 574 / VI-1-184; 577 / VI-2-119 b- g, 122, 122a-c, 133; 584 / VI-6-4, 4a, 24, 24a-b; 585 / VI-6-90, 90a; 586 / VI-6-129.

1943

Signaturen: 587 / VII-1-31; 588 / VII-1-86, 86a.

1944

Signaturen: 591 / VII-2-29.

1945

Signaturen: 593 / VII-3-28, 46; 594 / VII-3-62, 62a.

1946

Signaturen: 596 / VIII-1-26 (Artikel über eine Rede mit einem eigenhändige Ausfertigung Zusatz von Sollmann: Der letzte Abschnitt ist natürlich Unsinn); VIII-1-27, 27a und 173, 173a (gehören zusammen!), 51, 51a-b; 607 / VIII-7-30a-b.

1947

Signaturen: 600 / VIII-2-28.

Box 10 (Film 8, HAStK 1120, 615-623)

‚Printed articles’ mit Zeitungsartikeln von und über Wilhelm Sollmann, Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren und Flugblättern aus der Zeit von 1917-1926. Die Ausschnitte stammen vorwiegend aus der ‚Arbeiterjugend’, der ‚Rheinischen Zeitung’, dem ‚Vorwärts’, der ‚Glocke’ und dem ‚Rheinischen Beobachter’. Besonders hervorzuheben sind die Schriften und Artikel:

Backschisch (1914)

Spartacus Nr. 1 (1916)

Einladung zum Kölner Jugendtag (Festrede von Wilhelm Sollmann, 1918)

Bericht des Untersuchungsausschusses zum zum Fall Sklarz (1919)

Gedicht von Damon auf alle Stadtverordneten (Sollmann, Haas, Erkes, Beyer, Ackermann usw. (1920)

Sozialdemokratische Politik und sozialistische Ziele, Vortrag (1922)

Artikel zur Rheinlandfrage und zum Gemeindebestimmungsrecht, d.h. Alkoholfragen (1923-1926)

Reichspolitik und Sozialdemokratie, Vortrag (1924)

Sozialismus der Tat (1925)

Wir und die Leserwelt (1926)

Box 11 (Film 9, HAStK 1120, 624-628):

‚Printed articles’ mit Ausschnitten aus der ‚Arbeiterjugend’, der ‚Rheinischen Zeitung’, dem ‚Vorwärts’, der ‚Holzarbeiterzeitung’, dem ‚Rheinischen Beobachter’, dem ‚Fackelreiter’, dem ‚Abstinenten Arbeiter’, den ‚Mitteilungen des Vereins der Arbeiterpresse’, dem ‚Deutschen Alkoholgegner’ (Monatsausgabe des ‚Neuland’) und der ‚Deutschen Freiheit’. Die Sammlung umfasst den Zeitraum von 1927 - 1933. Neben der Festausgabe der ‚Rheinischen Zeitung von 1931 enthält Box 11 ferner folgende Broschüren:

Gegen den Strom, Festschrift zum 25jährigen Jubiläum des Zentralverbandes deutscher Enthaltsamkeitsvereinigungen (1928)

Gegen den Alkoholismus. Vier kulturpolitische Reden an Führer und Massen (1930)

Presse und Kommunalverwaltung (1930)

Die NSDAP als Umsturzpartei (1930)

Carl Polenske, Hat der Marxismus? (o.D.)

Box 12 (Film 10, HAStK 1120, 629-631)

‚Printed articles’ mit Zeitungsausschnitten aus der Zeit von 1934-1939, und zwar hauptsäch-lich über die Saarabstimmung. Die Ausschnitte stammen aus dem Zeitungen und Zeitschrif-ten ‚Deutsche Freiheit’, ‚Saar-Volksstimme’, ‚Neuer Vorwärts’, ‚Neue Volkszeitung’, ‚Zeit-schrift für Sozialismus’, ‚National-Zeitung’ (Basel), ‚Der Bund’ (Schweiz), ‚Die Deutsche Re-volution, Organ der Schwarzen Front’ und aus der ‚Sozialistischen Warte’. Außerdem enthält die Box Sollmanns Aufsatz ‚Sozialistische Machtpolitik’, den Briefwechsel mit Friedrich Stampfer und den mit G. Hellmuth, d.h. Heinz Kühn. Zum Jahre 1939 eingeordnet findet sich der Aufsatz von Julius Bachem ‚Allerlei Gedanken über Journalistik’ aus dem Jahre 1915!

Box 13 (Film 10; HAStK 1120, 632-633)

‚Printed articles’ mit Zeitungsausschnitten aus den Jahren 1940-1950 und undatierten Artikel, und zwar aus ‚The Friend’, ‚Friends Intelligencer’, ‚Neue Volkszeitung’, ‚Worldover Press’, ‚New Europe’, ‚Deutsche Blätter’, ‚Pendle Hill Bulletin’, ‚Die Deutsche Revolution, Europäische Blätter der Dritten Front’ und aus der ‚Arbeiterjugend’.

In Box 13 finden sich außerdem die Berichte über die Deutschlandreisen, der Briefwechsel mit Friedrich Stampfer (vergleiche Box 12), Flugschriften der Arbeiter-Jugend, der Aufsatz ‚Religion und politischer Machtkampf’ aus der ‚Gesellschaft’ 1927, 2. Band, sowie Sollmanns Aufsatz ‚Die Beschränkung der Machtbefugnis Deutschlands durch den Friedensvertrag von Versailles’ aus dem Jahre 1929.

Box 14 (Film 11, HAStK 1120, 634-641):

‚Typescripts in English’ mit Artikeln und Aufsätzen in englischer Sprache. Das Material liegt nicht chronologisch. Die wenigen darin enthaltenen Briefe sind beim Schriftwechsel verzeichnet.

Box 15 (Film 11, HAStK 1120, 642-648):

‚Typescripts in German’ mit Manuskripten in deutscher Sprache (Reden, Artikel, Flugblätter, Aufsätze), oftmals Übersetzungen aus Box 14. Manche Artikel sind unterzeichnet ‚Hannes Wink’ oder ‚F. Scherneck’. Zwischen den Manuskripten liegt ein Brief der Arbeiter-Jugend aus dem Jahre 1910 und verschiedene andere Briefe, die beim Schriftwechsel aufgenommen worden sind.

Box 16 und 17 (Film 12, HAStK 1120, 649-653 und 654-658):

‚Publicity’ mit Zeitungsartikeln über Sollmann aus den Jahren 1911-1937 und 1938-1951, jedoch nicht in chronologischer Reihung. Box 17 enthält ferner die Vorträge Sollmanns an der Universität Köln.

5. Inhaltliche Beschreibung des Nachlasses in Köln

Wie schon erwähnt, gelangten 1951 Dubletten von Zeitungen, Zeitschriften, Flugblättern, Aufsätzen und Broschüren aus dem Nachlass in Swarthmore nach Köln. Sie erhielten die Bestandsnummer 1120, wurden mit laufenden Nummern versehen und 1971 durch ein Findbuch erschlossen.

1980/1981 überbrachte Elfriede Sollmann die Dokumente, die sie als Erinnerung an ihren Vater zurückgehalten hatte. Sie erhielten die laufenden Nummern 341-527 (Nr. 528, 529 sind nicht belegt).

Von den dreizehn Filmen des Nachlasses in Swarthmore wurden Fotokopien gefertigt, in Mappen zusammengefasst und wie der erste Teil des Nachlasses durchnummeriert (Nr. 530-658). Die amerikanischen Signaturen erschienen zu kompliziert. Selbstverständlich lagern die Fotokopien in derselben Rheinfolge wie die Originale in Swarthmore. Eine Konkordanz erschließt beide Systeme.

Ab Nr. 660 folgen die Sollmann-Dokumente, die aus anderen Provenienzen stammen. Die bislang bekannten Stücke bis Nr. 666 sind im vorliegenden Verzeichnis erfasst.

Außer den persönlichen Papieren schenkte Elfriede Sollmann dem Historischen Archiv eine Reihe Fotos, die unter der Signatur 1120, B 1-63 lagern.

Der Sollmann-Nachlass in Köln besteht also aus folgenden Teilen:

1120 Nr. 1-340 Dubletten aus dem Nachlass in Swarthmore,

1120 Nr. 341-527 Originale aus dem Besitz von E. Sollmann,

1120 Nr. 530-658 Kopien des Nachlasses in Swarthmore,

1120 Nr. 660 ff. Dokumente anderer Provenienz,

1120 Nr. B 1-63 Bilder.

6. Benutzungsbestimmungen und Publikationsrecht

Seit 1964 bestehen in Swarthmore keine Benutzungsbeschränkungen mehr. Originale, Kopien, Filme und Fotos können in Köln ohne Einschränkung eingesehen werden.

Das Recht zur Publikation erteilt allerdings ausschließlich die Swarthmore College Peace Collection, Swarthmore, Pennsylvania 19081.

Enthält u.a.:

Persönliche Unterlagen, Ausweise, Lebensläufe, Urkunden;

Schriftwechsel vornehmlich mit Verwandten, Politikern, Parteifunktionären, Journalisten, Verlegern, Zeitungsherausgebern u.a. Konrad Adenauer, Max Adenauer, American Friends Service Commitee, Siegfried Aufhäuser, Gertrude Baer, Roger N. Baldwin, Max Barth, Carola und David Baumgardt, Georg Beyer, Ernst Bock, Fritz Borinski, Rudolf Breitscheid, Howard H. Brinton, Heinrich Brüning, Otto Buchwitz, Hermann Budzislawski, Bund für Bürgerrechte, Abraham Cahan, Siegmund Crummenerl, Georg Davidsohn, Wilhelm Dittmann, Henry Dittmer, Joseph Hirsch Dunner, Hugo Efferoth, Willi Eichler, Emergency Rescue Committee, Albert Emmerich, Heinrich Erkes, Fritz Ermarth, Martin Faerber, Gustav Ferl, Salomo Friedländer, Walter Andreas Friedländer, Carl Joachim Friedrich, Georg Fritze, Varian Fry, Curt Geyer, Robert Görlinger, F. Goesch, Robert Groetsch, Kurt R. Grossmann, Heinrich Grunov, Albert Grzesinski, Leo Gundelfinger, August Haas, Konrad Haenisch, Walter Hammer, Eduard Heimann, Fritz Heimann, Hugo Heimann, Fritz Heine, Joseph Hellmich, Paul Hertz, Stefan Heym, Erich Jacoby, Wenzel Jaksch, Marie Juchacz, Jugendausschuß Köln und Mülheim, Rudolf Katz, Helmut Kern, Walter Kirschberger, Johanna Kirchner, Erich Kirschbaum, Emil Kirschmann, Georg Klingenburg, Köln (Stadtverwaltung), Walter Kolb, Karl Korn, Hertha Kraus, Cily Krier-Becker, Josef Kroll, Heinz Kühn, Bruno Kuske, Peter Martin Lanepel, Carl Landauer, Rudolf Leeb, Rudolf Leonhard, Ernst Leverberg, S.M. Levitas, Eva Lewinski, Julius E. Lips, Paul Löbe, Hubertus Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, David Maier, Johannes Karl Maier-Hultschin, Willy Marchand, Carl Mayer, Jean Meerfeld, Ernst Wilhelm Meyer, Friedrich Meyer, Willi Münzenberg, Hans Michael Nelken, Martin Niemöller, Karl Obermann, Erich Ollenhauer, Helene Otto, K.J. Partsch, Adolf Philippsborn, Clarence Pickett, Stefan Pollatschek, Gustav Radbruch, Reichszentrale für Heimatdienst, Georg Reinbold, Max Reinheimer, Johann Reinowski, Else Reisner, Rheinische Zeitung, Lorenz Riedmüller, Paul Riep, Erich Rinner, Kurt Rosenfeld, Georg Rosenthal, Erich Ross-mann, Wilhelm Sander, Walter Sassnick, Gerhard Schacher, Philipp Scheidemann, Annie Adama von Scheltema, Max Schneider, Karl Schnog, Franz Schoenberner, Arnold Schroeder, Ernst Schumacher, Paul Schwarz, Rudolf Schwarz, Gerhart Seger, Toni Sender, Max Sievers, Paul Silverberg, Kurt Singer, Boris Skomorowski, Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Parteivorstand, Sopade), Friedrich Stampfer, Hans Staudinger, John S. Stephens, Luitpold Stern, Walter Stöcker, P. Bernhard Strasser OSB, Otto Strasser, Luise Straus-Ernst, Bruno Süss, Fritz Tarnow, Siegfried Taub, Siegfried Thalheimer, Peter Trimborn, USA (Regierungsbehörden, Militärregierung in Deutschland), Maria Victor-Gleit, Walther Victor, Hedwig Wachenheim, Max Wallraf, Hildegard Wegscheider, Otto Wels, Paul Westheim, Lina Wolff, Otto Wollenberg;

Notizen, Rechnungen, Listen, Flugblätter, Druckschriften, Artikel, Fotografien betr. Person, Familie, Verwandte, politische Veranstaltungen.

Doubletten aus dem Nachlaß:

Zeitungen, Zeitschriften, Druckschriften, Zeitungsartikel betr. Arbeiterbewegung, Sozialismus, Sozialdemokratie, Kommunismus, Karl Marx, Arbeiterjugend, Arbeiter und Soldatenräte, Arbeiter, Angestellte, Erster Weltkrieg, Revolution, Versailler Vertrag, Reparationen, Besatzungen, deutsche Politik, Nationalsozialismus, Demokratie, Frauenwahlrecht, Wahlen, Gewerkschaften, Jugendbewegung, Militär und Soldaten, Parteien, Presse, Arbeiterpresse, Preussen, Rheinland, Maifeiern (1898), Flugblätter, -schriften, Broschüren verschiedener Parteien mit o. g. Themen;

Vorträge, Aufsätze, Berichte von Sollmann (1914-1950);

Unterlagen zu Vorlesungen und Aufsätzen.

Umfang : 710 Akten; 9,30 m; 12 Filme
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