F 18 - Gewerkschaft Gottessegen



Laufzeit : 1823-1968


Inhalt : Firmensitz: Dortmund-Löttringhausen
Branche: Steinkohlenbergbau
Die Gewerkschaft Gottessegen ist 1878 durch Konsolidation von Grubenfeldern der Zechen Carlsbank, Gottessegen und Caspar Friedrich u.a. entstanden. 1891 begannen die Abteufarbeiten für die Schachtanlage Gottessegen, die 1893 in Betrieb ging. Das Bergwerk war auch auf Eisenerz verliehen.
1894 Aufnahme der Brikettfabrikation
1896 Erwerb der Felder Venus, Rosina, Rosina II und Frischauf
1903-1905 Ankauf der Felder Wiendahlsnebenbank, Güldene Sonne und Glücksanfang I, II und III
1921 Erwerb der Kuxenmehrheit Gottessegen durch die Westfälische Bergbau- und Kohlenverwertungs-A.-G. in Dortmund-Hörde
1922 Austauschvertrag mit der Deutsch-Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-A.-G: Abtretung des Feldes Rosina gegen Kohlenvorräte u.a. der Zeche Wiendahlsbank
1925/26 Erwerb der Kuxenmehrheit Gottessegen durch die Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen AG (VEW)
Nach der Übernahme durch die VEW, die ihre Kohlenbasis später noch durch den Erwerb der Zechen Alte Haase (Sprockhövel), Kleine Windmühle (Obersprockhövel) und Caroline (Holzwickede) erweiterte, wurde Gottessegen zu einer modernen Schachtanlage ausgebaut. Im April 1963 wurde die Zeche stillgelegt.
3,5 m
1. Gewerkenversammlungen 1877-1926

2. Grubenvorstandssitzungen 1877-1916

3. Berechtsame, Grundstücksangelegenheiten, Kuxe 1823-1935:
u.a. Mutungen im Dortmunder Süden, Pandur, Petrus, Argus Beilehn, Henrichsbank, Josua, Gottessegen, Wiendahlsnebenbank, Auguste, Kleine Windmühle; Auseinandersetzungen mit Deutsch-Lux; Ausbeute und Zubußen; Gewerkenbuch Kleine Windmühle; Darlehen an die Gewerkschaft ver. Bickefeld Tiefbau.

4. Bergschäden 1884-1941, 1954:
Prozesse wegen Berg- und Immissionsschäden

5. Verkehr mit der Bergbehörde:
Rundschreiben, Ausnahmegenehmigungen etc. 1929-1962; Betriebspläne 1877-1889.

6. Betrieb 1891, 1909-1951:
u.a. Kohleneisensteinförderung, Kraftwerk, Gleisanlagen, Brikettfabrik, Luftschutz, Umbau der Zeche Kleine Windmühle zu Wohnungen.

7. Belegschaft 1912, 1930-1966:
Bewerbungen, Beihilfen, Deputate, Betriebsrat, Knappschaft, Berufsgenossenschaft, Erinnerungsfoto an den Streik im März 1912 (Grubenbeamte und Militär).

8. Absatzorganisationen, Lieferverträge 1922-1965:
Schriftwechsel mit RWKS, DKV, Gemeinschaftsorganisation Ruhrkohle, Ruhrkohlen-Beratung, Verkaufsgesellschaften und Kohlenhandelsgesellschaften; Stromlieferungsverträge.

9. Behörden, Firmen, Verbände, Vereine 1915-1968:
Schriftwechsel
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