F 46 - Zeche Erin



Laufzeit : 1883-1931


Inhalt : Firmensitz: Castrop-Rauxel
Branche: Steinkohlenbergbau
Die Anfänge der Zeche Erin gehen auf den Iren William Thomas Mulvany zurück, der sich 1855 in Deutschland niedergelassen und zunächst die Zechen Hibernia und Shamrock bei Gelsenkirchen bzw. Herne abgeteuft hatte. Zum Zwecke der Fertigstellung der Zechen Hansa und Zollern bei Dortmund gründete Mulvany 1866 die Preußische Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft, die auch das Grubenfeld Erin bei Castrop erwarb.

1866 Beginn der Abteufarbeiten auf Erin
1870 Aufnahme der Kohlenförderung
1877 Einstellung des Betriebs, da Zeche ersoffen; Konkurs der Preußischen Bergwerks- und Hütten-AG; Erwerb durch die Berliner Handelsgesellschaft und Einbringung der Konkursmasse in den Westfälischen Grubenverein
1882 Gründung der Gewerkschaft Erin durch Friedrich Grillo zusammen mit der Disconto-Gesellschaft und dem Bankhaus Salomon Oppenheim & Co, Berlin; Erwerb der Zeche Erin
1883 Beginn der Sümpfungsarbeiten
1884 Wiederaufnahme der Förderung
1887 Erwerb der Zeche Erin durch die Gelsenkirchener Bergwerks-A.-G.
1926 Einbringung in die Vereinigte Stahlwerke AG; Verbund mit der Nachbarzeche Teutoburgia (früher Bochumer Verein, 1925 stillgelegt; Weiterbetrieb als Wetter- und Seilfahrtschacht für Erin)
1954 Gründung der Erin Bergbau AG
1956 Übernahme der Geschäfts- und Betriebsführung durch die Dortmunder Bergbau AG
1966 Ankauf durch den Eschweiler Bergwerks-Verein
1983 Stillegung der Zeche Erin
24 m
Der Bestand enthält ausschließlich Unterlagen zur Belegschaft der Zeche Erin:
Belegschaftslisten 1883-1911 (1931) (17); Zugangslisten 1908-1922 (4); Abgangslisten 1910-1913, 1918-1922 (2); Gefällebücher 1908, 1909, 1912, 1927 (5); Lohnbücher 1891, 1911-1926 (187); Lohnhefte 1914-1925 (136); Markenkontrollzettel 1898, 1912 (6).
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