F 50 - Gebr. Nölle



Laufzeit : 1624-1877


Inhalt : Firmensitz: Lüdenscheid
Branche: Metallwarenindustrie
Die Familie Nölle stammt ursprünglich aus Eckenhagen (westlich von Olpe). 1668 kauft Teil Nölle das Vikariengut in Othlinghausen nordwestlich von Lüdenscheid (F 50 Nr. 6). Sein Sohn Matthias Caspar Nölle, ein Zimmermann (ca. 1675-1756), erwirbt weiteren Grundbesitz. Der Enkel Heinrich Wilhelm Nölle ist als Osemundreidemeister nachzuweisen (Anteile am Brinkerhammer im oberen Rahmedetal). In der vierten und fünften Generation erfolgt der Umzug in die Stadt Lüdenscheid. Die Söhne von Caspar Heinrich Nölle (1746-1827), Peter Caspar, Heinrich und Wilhelm begründen 1814 ein Kommissionshaus und eine Fabrik für Gußwaren. Gebr. Nölle werden später die wichtigsten Lüdenscheider Hersteller von Britanniawaren. In den 1860er Jahren beteiligen sie sich an der Werkzeugmaschinenfabrik Wagner & Co. in Dortmund. 1932 Übergang der Firma aus dem Familienbesitz an die Fa. Seibel, Mettmann.
1 Karton
Der Bestand umfaßt vor allem die "ländliche" Vorgeschichte der Gründerfamilie Nölle mit Grundstückskäufen in vier Generationen, vor allem die Arrondierung des Besitzes in Othlinghausen seit dem frühen 17. Jahrhundert. Aus Inventaren nach dem Brand der Fabrik 1838 lassen sich die Produktionssparten der damaligen Zeit ermitteln.
Darin:
Testament von Peter Caspar Nölle 1875.
Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken