F 78 - Heinrich Habig AG



Laufzeit : 1920-1959


Inhalt : Firmensitz: Herdecke
Branche: Textilindustrie (Blaudruckerei, Färberei)
1809 gründete Heinrich Habig (1784-1865) eine Blaufärberei und -druckerei in Herdecke, die als oHG vier Generationen lang im Familienbesitz blieb. Als einziger überlebender Betrieb der Herdecker Tuchmacherei, die bis 1820 das gewerbliche Leben des Ortes bestimmte, setzte Habig nach 1860 Maschinen ein und modernisierte die Färbverfahren. Der Erste Weltkrieg erzwang die Stillegung der Werke. Bald nach Wiederaufnahme der Produktion wurde 1922 die oHG in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Ab 1925 entwickelte sich die Heinrich Habig AG zu einem industriellen Großbetrieb mit 1.300 Beschäftigten (1939). Unter Erneuerung des Maschinenparks erfolgte nach 1948 der Wiederaufbau; 1962 Ausscheiden von Heinrich Habig sen. (Nachfolger: Heinrich Habig jun., +1963); 1966 Vergleichsverfahren und Aufgabe der Produktion; 1968 Umwandlung in eine GmbH, die 1971 von der Westfalia Separator AG (Oelde) übernommen wurde.
30 m
1. verzeichneter Teil:
Angebote von Textilmaschinen-Herstellern und Stofflieferanten (u.a. Maschinenbaufirmen vom Niederrhein (Mönchengladbach, Krefeld) und aus Mitteldeutschland (Chemnitz, Zittau, Berlin)).

2. unverzeichneter Teil (Laufzeit nach 1922, Schwerpunkt ab 1945):
Bilanzen und Revisionsberichte; Protokolle von Vorstand, Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung; Kapital; Satzung; firmengeschichtliche Sammlung; Familie Habig; Musterbücher; Hauptbücher; Personal; Unfälle; Steuern; Verträge; Grundstücks- und Gebäudebesitz; Abwasser.

Darin:
Göcke & Sohn AG (Hohenlimburg),
Verband der Textilindustrie Westfalen,
Vereinigung der Stoffdruckereien e.V. (Bonn),
Gesamtverband der deutschen Textilveredlungsindustrie e.V. (Frankfurt),
Ruhrverband.
Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken