F 80 - Peter Harkort & Sohn



Laufzeit : (1781) 1810-1862


Inhalt : Firmensitz: Wetter
Branche: Eisen- und Stahlindustrie; Kommissionshandel
1779 legt die Firma Johann Caspar Harkort einen Rohstahlhammer in Schöntal bei Wetter an. Peter Nikolaus Harkort (1755-1817) kauft 1798 das bei Wetter gelegene Gut Schede und verlegt dorthin 1810 seinen Familiensitz. 1811 trennt er sich endgültig von der elterlichen Firma und gründet mit Sohn Peter (1786-1822) die Firma Peter Harkort & Sohn. Diese betreibt bis 1830 Kommissionshandel nach Norddeutschland und Skandinavien, konzentriert sich dann jedoch auf die Stahlherstellung. 1817 wird ein Reckstahlhammer in Betrieb genommen (1824-1842 verpachtet an J.D. Post, Wehringhausen). Unter Peter Harkort III. (1820-1888) spezialisiert sich das Unternehmen ab 1843 auf die Herstellung von Zementstahl, 1851 wird ein Walzwerk errichtet. In der Gründerkrise gerät die Firma in Schwierigkeiten, kurzzeitig (1873-1876) wird sie in die Aktiengesellschaft Schöntaler Stahl- und Eisenwerke früher Peter Harkort & Sohn umgewandelt. 1896 wird sie unter alter Firma zu einer GmbH. Noch unter Peter Harkort III. wird 1888 ein Siemens-Martinwerk gebaut. 1908 beginnt die Elektrifizierung unter Einsatz von Wasserkraft der Ruhr. 1931 Übergang an die Hoesch-KölnNeuessen-AG und Vereinigung mit der Stahlwerk Eicken & Co. KG zur Edelstahlwerk Harkort-Eicken G.m.b.H., Sitz Hagen.
11 Geschäftsbücher; 1 Aktenselekt
Der Bestand umfaßt die Anfangszeit des Unternehmens in Wetter; die Überlieferung ist bruchstückhaft.

Journale (1804/05) 1809-1827,1853-1860 (4); Bestellbuch 1810-1812 (1); Kalkulationsbuch (1781) 1809-1862 (1); Fakturabücher 1850-1859 (4); Briefkopierbuch 1823-1826 (1); Aktenreste.

Darin:
Handelskammer Hagen 1857-1862 (1).
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