F 108 - Friedrich Wilmking oHG



Laufzeit : 1903-1975


Inhalt : Firmensitz: Gütersloh
Branche: Holzindustrie; Eisen-, Blech- und Metallwarenindustrie
Das Unternehmen geht auf eine Gründung des in Bielefeld geborenen Schlossers Johann Friedrich Wilmking (1817-1909) zurück. Nach seiner Heirat gründete er 1843 einen eigenen Betrieb in Gütersloh. Seit 1871 arbeitete dort sein Sohn Gustav (1851-1926) mit, der eine fabrikmäßige Produktion aufbaute. 1883 begann der Bau von elektrischen "Haustelegraphen" und Geldschränken. 1887 beteiligte sich Gustav Wilmking am Bau des Wasserwerks Gütersloh. Er wurde 1902 und 1906 zum Stadtverordneten gewählt. Nach dem Erwerb eines Patents 1901 wurden Millionen von Mausefallen hergestellt. 1911 trat Gustavs Sohn Friedrich Wilmking als persönlich haftender Gesellschafter ein. Nach dem Tode von Gustav Wilmking gab es mehrere Um- und Neugründungen: 1929(-1953) Gustav Wilmking GmbH, 1932(-1943) Wilmking & Co., 1943(-1965) Friedrich Wilmking KG, danach oHG. 1970 wurde die Produktion aufgegeben.
1,5 m
Bilanzen, Inventuren 1961-1968; Geheimbücher 1911-1965; Hauptbuch 1940-1941; Gesellschaftsrecht; Investitionen und Kredite; Steuern; Unterstützungskasse; Treueprämien und Pensionen für die Mitarbeiter (1938-1969); Produktion und Vertrieb von Mausefallen, Steckdosen, Wäscheklammern und -trocknern; Übernahme der Produktion der Norddeutschen Fallenfabrik (Norfa) F. Küker (Wennigsen), 1965; Gemeinnütziger Bauverein Gütersloh eGmbH (1918-1965); Grundstücke und Gebäude (1906-1971).
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