V 1 - Verein Deutscher Eisengießereien



Laufzeit : 1910-1919 (1937)


Inhalt : Sitz der Organisation: Düsseldorf
Gegründet 1869 als Verband von Eisengießereien u.a. aus Rheinland, Westfalen, Nassau und Mitteldeutschland mit dem Ziel, "durch Beratung oder Verabredung gewisser Preisnormen für Gußwaren das eingetretene Mißverhältnis zwischen Erzeugungskosten und Verkaufspreis zu heben". 1873 Bildung regionaler Gruppen, die westfälische Gruppe stand unter Leitung von C.F. Tenge in Rietberg; später Teilung in je eine Niederrheinisch-Westfälische Gruppe für Handelsguß bzw. Bau-und Maschinenguß.
1 Karton
Im Bestand sind die westfälischen Betreffe einer Sonderregistratur zum Verein Deutscher Eisengießereien bei der Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia in Lünen-Altlünen enthalten. Über den Verein wurde das Verhalten der Arbeitgeberseite bei zwei Streiks 1910 koordiniert. Die Streiks betrafen die Glashüttenwerke W. Hibbeln in Wickede/Ruhr und Caspar Kropff, Olsberger und Altenbekener Eisenhüttenwerke ("Olsberger Hütte"). Beide Streiks sind ausführlich dokumentiert. Fragmente betreffen die Beiträge der Niederrheinisch-Westfälischen Gruppe der Handelsgießereien sowie die Säulen- und Preiskommission im Verein (1914-1919).

Darin:
Besprechung der Wirtschaftsgruppe Gießerei-Industrie beim Generalbevollmächtigten für die Eisen- und Stahlbewirtschaftung, Berlin (1937).
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