N 12 - Otto Sartorius



Laufzeit : (1920)-1951


Inhalt : Beruf: Kammersyndikus
Otto Sartorius (1885-1951) war vor 1920 Geschäftsführer der Nationalliberalen Partei in Bochum und Leiter eines sozialpolitischen Büros der in Essen ansässigen Bergwerksgesellschaften. 1920 bis 1922 führte er die Geschäfte des Westfälisch-Lippischen Wirtschaftsbundes, ehe er 1922 das Amt des Ersten Syndikus der Handelskammer zu Bielefeld antrat. Er bekleidete dieses Amt bis 1946. Sartorius engagierte sich in der Reichsreform in der Zeit der Weimarer Republik und seit den 1920er Jahren in der beruflichen Bildung, seit 1934 war er Mitglied in den überregionalen Ausschüssen der Kammerorganisation zur beruflichen Bildung. Unter dem Vorsitz von Sartorius (bis 1950) wurde 1948 der Verband der Geschäftsführer deutscher Industrie- und Handelskammern wiedergegründet. Von 1949 bis 1951 war er Vorsitzender des Deutschen Verbandes für das kaufmännische Bildungswesen.
3 Kartons
Der Bestand dokumentiert Sartorius'' reiche Persönlichkeit. Seine Betätigungsfelder in Haupt- und Nebenamt sind vielfältig belegt durch Publikationen und Manuskripte zur Reichsreform, zur ostwestfälisch-niedersächsischen Wirtschaft und ihrer Geschichte sowie zum beruflichen Bildungswesen. Einen Schwerpunkt bildet der 20. Kursus für kaufmännisches Schulwesen in Deutschland, der 1938 von Sartorius mit organisiert wurde.

Darin auch:
Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e.V. 1948-1950; Verband der Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammern 1948-1953; Deutscher Verband für das kaufmännische Bildungswesen 1949-1950.
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