N 13 - Familie Loerbroks / Vogelsang



Laufzeit : 1796-1920


Inhalt : Ort: Branche/Beruf: Juristen, Bergassessoren
Georg Wilhelm Loerbroks (1780-1845) lebte in Soest als Justizkommissar und Notar. Sein Sohn Wilhelm (1820-1909) wurde nach juristischer Ausbildung und Tätigkeit in Essen und Hamm 1864 Rechtsberater der Fa. Fried. Krupp, Essen, ab 1867 mit Prokura. 1877 schied er bei Krupp aus, blieb aber mit der Familie befreundet; bis zum Lebensende in Soest niedergelassen als Rechtsanwalt und Notar. Von 1874 bis 1877 war Loerbroks Vorstandsmitglied des Bergbau-Vereins.

Einer seiner Enkel, Theodor, heiratete die Tochter von Dr. Karl Vogelsang (1866-1920). Vogelsang bereiste 1894 nach bestandenem Examen als Bergassessor Bergreviere in mehreren Kontinenten. Seit 1901 war er im preußischen Staatsdienst tätig, seit 1908 Oberberg- und Hüttendirektor der Mansfeld''schen Gewerkschaft in Eisleben. 1920 wurde er von aufständischen Arbeitern erschossen.
1 Karton
1. Georg Wilhelm Loerbroks
Korrespondenz und persönliche Dokumente mit Beschreibung von Gesellschaftstänzen um 1800; Theaterzettel aus Berlin und Lauchstädt (1801); "Glückseligkeitslehre" für J.C. Loerbroks, Soest, 1830.

2. Wilhelm Loerbroks
Korrespondenz mit Alfred Krupp, Friedrich Funke (Unternehmer, Teilhaber von Funke & Schürenberg sowie Grillo, Funke & Co.) und Bankhaus Deichmann & Co., Köln (1876-1880); Todesanzeigen der Familien Krupp und Loerbroks.

3. Karl Vogelsang
Briefkopiebuch (privat; u.a. mit Lebenslauf 1898 und Korrespondenz mit Robert Müser, Dortmund) 1898-1920.
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