N 14 - Eberhard Winkhaus



Laufzeit : [1496]-1947


Inhalt : Beruf: Publizist, Heimat- und Familienforscher
Eberhard Winkhaus (1892-1953) stammte aus einem "Bauern- und Schmiedegeschlecht" bei Halver-Carthausen. Nach einer Verwundung im Ersten Weltkrieg und kurzer Tätigkeit bei der Fa. Eicken & Co. in Hagen wandte er sich der Heimat- und Familienforschung zu. Er wurde beauftragt, Material für die Festschrift der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen für deren 100jähriges Jubiläum 1944 zusammenzutragen. Unter ungünstigsten Bedingungen wertete er Literatur und Akten aus. Das knapp 3000 Seiten starke Manuskript konnte nicht gedruckt werden; es erschien auszugsweise erst 1956, nach Überarbeitung durch Prof. Ludwig Beutin.
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Der Nachlaß von Eberhard Winkhaus enthält Manuskripte und Exzerpte zur Geschichte der südwestfälischen Wirtschaft, angereichert durch von ihm gesammelte Originalstücke. Das fünfbändige Manuskript ist ein für die Orts-, Kammer- und Firmengeschichte der Region unentbehrliches Nachschlagewerk, weil Winkhaus heute verschollene oder nur schwer zugängliche Archivalien einsah.

Manuskript "Deutsches Schaffen südlich der Ruhr. Die Entwicklung der südwestfälischen Wirtschaft und ihre Betreuung durch die Industrie- und Handelskammern Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid und Altena", (abgeschlossen 1947), 5 Bde., 2829 S., dazu: Bildbeilagen (1); Exzerpte (4); Zeitungsausschnitt-Sammlungen (1); Sammlung von Preislisten, Fahrplänen usw. (2), darin u.a. Funcke & Hueck, Hagen (1878) und Hundt, Fuchsius & Sondermann, Olpe (ca. 1880); Abschriften aus Akten (1); Kopien aus Akten zur Geschichte der Handelskammern Hagen, Altena, Iserlohn und Lüdenscheid 1830-1918 (3), darin: Gewerbesteuerlisten Landkreis Hagen (1844-1847), Export nach Italien, Österreich, Frankreich, Holland (Bericht von Peter Eberhard Müllensiefen, 1818).
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