N 15 - Johannes Temming



Laufzeit : 1830-1914


Inhalt : Beruf: Unternehmer
Der früh verstorbene Grevener Getreidegroßhändler und Brennereibesitzer Johannes Temming (1812-1869), der u.a. in Bergwerksaktien investiert hatte, hinterließ einen gleichnamigen Sohn, der bereits als Minderjähriger die väterliche Brennerei leitete und später ein Wegbereiter der modernen Textilindustrie in Greven wurde. Johannes Temming (1852-1925) erweiterte systematisch seine geschäftlichen Aktivitäten. Er beteiligte sich von 1880 bis 1920 an der Hopfenhandlung Karl Kaufmann & Co., Greven/Nürnberg, und gründete 1887 die Abfallspinnerei und -weberei Biederlack & Temming, Greven (1893 umgegründet in Mechanische Weberei Biederlack & Co.). 1898 beteiligte sich Johannes Temming mit seinem Bruder Josef zu je einem Drittel an der Weberei Anton Cramer & Co. 1901 wurde er Kommanditist bei der Firma seines Schwiegervaters, Gebr. Schründer (1905 umgewandelt in eine AG). Temming hatte 1888 Helene Schründer (1867-1910) geheiratet.
4 Kartons
Der Bestand ist ein Familiennachlaß, der aus dem Besitz von Johannes Temming [III.] (1890-1948) an Frau Marianne Schründer übergeben und von ihr im WWA deponiert wurde. Er enthält wichtiges Material zur Wirtschaftsgeschichte Grevens und zur unternehmerischen Tätigkeit der Familie Temming.

1. Johannes Temming (1812-1869)
Familienkorrespondenz 1830-1869; geschäftliche Korrespondenz: Ziegelei 1845-1863, Brennerei 1866-1869, Steuern 1866-1869, Prozesse 1837-1870, Geld- und Grundstücksgeschäfte 1847-1868 u.a. Ver. Caroline, Essen.

2. Johannes Temming (1852-1925)
Familienkorrespondenz, u.a. mit Neffe Johannes, Jesuit, Missionar in Afrika; Vormundschaft über Florenz Terfloth 1871-1888.

3. Manuskript von Marianne Schründer-Povel zur Familiengeschichte und zur wirtschaftlichen Bedeutung der Familie Temming für Greven
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