N 35 - Friedrich Stiegler



Laufzeit : 1910-1986


Inhalt : Beruf: Ingenieur, Unternehmer
Dr.-Ing. Friedrich Stiegler wurde am 20. 2. 1889 in Schkolen (Kr. Weißenfels) als Sohn des Uhrmachers Constantin Stiegler geboren. Nach dem Abitur am Domgymnasium in Naumburg studierte er an den Technischen Hochschulen München und Darmstadt Elektrotechnik. Als Kriegsfreiwilliger 1914 legte er während eines Fronturlaubs 1917 das Hauptexamen als Dipl.-Ingenieur ab. Der 1919 aus dem Heeresdienst entlassene Leutnant der Reserve nahm seine Tätigkeit als Assistent an der TH Darmstadt wieder auf. 1921 legte er die Prüfung zum Dr.-Ing. ab. 1922 trat er bei den Elektrizitätswerken Westfalen in Bochum als Ingenieur ein. 1925 kam er anläßlich der Vereinigung mehrerer Elektrizitätswerke zur VEW-Hauptverwaltung nach Dortmund, wo er 1935 zum Betriebsdirektor berufen wurde. Von 1946 bis 1957 war er Vorstandsvorsitzender der VEW. Er war maßgeblich an der Arbeit der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund nach 1945 als deren Vizepräsident ebenso wie an der Gründung der Universität Dortmund als Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde einer Technischen Hochschule Dortmund seit 1957.
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private Fotoalben; Ehrenurkunden; Amerikafahrt 1955; Diplomarbeit; Kriegstagebuch 1915; lose Zeitungsausschnitte und Fotos, darunter Porträt Stieglers von Erich Angenendt.
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