N 45 - Carl Arnhold



Laufzeit : 1896-1974


Inhalt : Beruf: Ingenieur, Wissenschaftler
geboren 18.12.1884 in Elberfeld (heute Wuppertal) als Sohn eines Versicherungsbeamten; gestorben 5.10.1970 in Witten.
Ausbildung an der Königlich Höheren Maschinenbauschule in Elberfeld; 1904 Konstrukteur bei den Eisenwerken G. & J. Jaeger in Elberfeld; ab 1909 in der Berufsausbildung tätig; 1921 Ingenieur und Leiter der Werksschulbetriebe des Schalker Vereins in der Gelsenkirchener Bergwerks-Aktien-Gesellschaft; 1925 Leiter des in Düsseldorf neu gegründeten "Deutschen Instituts für technische Arbeitsschulung" (Dinta); zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen zur "industriellen Menschenführung", Rationalisierung, Berufsausbildung und beruflichen Bildung, 1933 Umbenennung des Instituts in "Deutsches Institut für nationalsozialistische technische Arbeitsforschung und -schulung"; 1935 Überführung in das Amt für Berufserziehung und Betriebsführung der Deutschen Arbeitsfront (DAF), das Arnhold bis 1940 leitete; 1936 Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Dresden; 1940-1945 Generalreferent für Berufserziehung und Leistungssteigerung im Reichswirtschaftsministerium; 1945 Verhaftung und zweijährige Internierung; in den 1950er und 1960er Jahren unter dem Dach der Gesellschaft für Arbeitspädagogik mbH (GEFA) in Witten erneut Vortrags- und Beratungstätigkeit zur "organischen Betriebsgestaltung".
3, 5 lfm
Der Bestand deckt vorwiegend die Tätigkeit Arnholds nach dem Zweiten Weltkrieg ab.

Zeugnisse, Persönliches und private Korrespondenz 1896-1970 (31);
Deutsches Institut für technische Arbeitsschulung 1928-1941 (3);
Berufserziehung und Lehrwerkstätten 1934-1966 (12), darunter Lehrwerkstatt GmbH Attendorn und Ausbildungswesen im Schalker Verein;
Gesellschaft für Arbeitspädagogik mbH (Witten) 1948-1974 (39), darunter Bilanzen, Jahrestagungen, Lehrgangsmaterial, Druckschriften;
Holzfachschule Bad Wildungen 1951-1970 (32);
Vorträge und Veröffentlichungen Arnholds 1938-1966 (75).