GTB - Geschäftstagebücher




Inhalt :
Journale der Zentralregistratur des Generalvikariates; 24 lfm., 147 Bände (1827ff.); Findbuch.


Seit 1825 verwendete die Registratur der erzbischöfl. Verwaltung Geschäftstagebücher bzw. Journale als Hilfsmittel der Schriftgutverwaltung. Ihr Hauptzweck war die Überwachung von Lauf und Verbleib der Aktenvorgänge in der Behörde. Mit rasch wachsender Anzahl an Korrespondenzen kam es — verstärkt seit 1921 — zu einer Spaltung der Serie in versch. sachbezogene Tagebuchserien. Diese Praxis besteht bis heute, wenngleich die Bücher heute kaum noch einzelne Korrespondenzen, sondern z. T. umfangreiche Vorgänge oder Gruppen von ähnlichen Vorgängen nachweisen. Die Bücher ermöglichen den Nachweis des größten Teils der Korrespondenz mit den entsprechenden Angaben wie Datum, Absender, Betreff und — zumindest bis in die Mitte der fünfziger Jahre — Referent. Leider enthalten die Eintragungen keinen Hinweis auf die Aktenablage. Diese ist aber für die Zeit ab ca. 1953/55 auf dem Umweg über eine Aktenkartei im einzelnen nachweisbar. Da die Journalbuchführung im Generalvikariat bis in die Gegenwart reicht, erhält der Bestand noch Zuwachs. Die Lücke seit 1877 ist durch die Schließung des Generalvikariates im Kulturkampf bedingt; die Journale der Jahre 1924 bis 1931 scheinen Kriegsverluste zu sein. Die Geschäftstagebücher des Erzbischöfl. Sekretariates des Erzbischofs finden sich i. d. R. im Bestand „Sekretariat des Erzbischofs“ und in „CR 4“, ggf. auch bei dem jeweiligen Erzbischofs-Nachlaß.
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