Frings, Josef Dr. (1887-1978)




Inhalt :
Erzbischof und Kardinal: 33 lfm., vor allem aus der erzbischöfl. Amtszeit (seit 1942), Konzilsnachlaß (gesperrt); Findbuch, 1.739 VE.


Geb. 6. 2. 1887 in Neuss; 1910 Priesterweihe; 1910–1937 versch. Seelsorgestellen; 1916 Dr. theol.; 1937–1942 Regens des Erzbischöfl. Priesterseminars; 1942–1969 Erzbischof von Köln; 1945–1965 Vorsitzender der Fuldaer Bischofskonferenzen; 1946 Kardinal; 1954 Begründer der Bistumspartnerschaft mit Tokio (Japan) u. 1961 mit Fortaleza (Brasilien); 1958 Anstöße u. Förderung des Hilfswerks Misereor; 1961 desgl. für Adveniat; 1962–1965 Teilnehmer am Zweiten Vatikan. Konzil als Mitglied des Präsidiums; 1969 als Erzbischof von Köln emeritiert; gest. 17. 12. 1978 in Köln.

Sehr umfangreicher, aufgrund der Überlieferungsgeschichte nur in einzelnen Teilen ergiebiger Nachlaß. Der Erzbischof führte relativ wenige Handakten, die in den Nachlaß gelangten; die weitaus meisten von Frings bearbeiteten Vorgänge befinden sich in den Beständen „CR II“ u. „Generalia II“. Wertvoll ist v. a. der Konzilsnachlaß, eine Mischung aus echten Akten und umfangreichem Sammlungsgut. Der privat-persönl. Bereich ist mit Ausnahme von Predigten, fallweise gesammelter Glückwunschpost, Fotos und persönl. Finanzangelegenheiten sehr dürftig überliefert. Bestimmte Bereiche persönl. Tätigkeit, etwa die Mitarbeit in den versch. vatikan. Kongregationen, Ämtern und Räten, die mit der Kardinalswürde verbunden waren, fehlen fast vollständig oder stammen aus der Zeit, da Frings bereits als residierender Erzbischof emeritiert war und seine Akten offenbar nicht mehr in die Registratur des Generalvikariates gab.
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