Leitl, Alfons (1909-1975) (Depositum)




Inhalt :
Architekt, Architekturjournalist: 16 lfm., Kirchenbauten im In- und Ausland; Findbuch, 485 VE sowie 178 Plankammernummern (ca. 7.000 Pläne).


Geb. am 6. 2. 1909 in Berlin; Gymnasium in Klosterneuburg, Wien, Berlin; 1928 Ausbildung als Fachredakteur („Bauwelt“); 1932 Redakteur u. Architekturkritiker; 1938 Büroausbildung bei Hermann Lahme, Berlin; 1939 gemeinsames Büro; im Zweiten Weltkrieg Industriebauten, Montagebau-Entwicklungen; Heirat mit Susanne Speck (vier Kinder); nach 1945 Beteiligung am Wiederaufbau: 1946 freier Architekt u. Städteplaner (Rheydt); 1946 Gründung der Zeitschrift „Baukunst und Werkform“ (Schriftleitung); 1947 Verfasser des „Aufrufs des Deutschen Werkbundes“; 1949 Stadtbaumeister in Trier; 1950 ordentl. Mitglied der Akademie für Städteplanung u. Landschaftsbau; praktische Tätigkeit mit Schwerpunkt Wiederauf- u. Neubau von Kirchen u. kirchl. Bauten, zunächst im Bereich der ehemaligen Rurfront, dann darüber hinaus (Ruhrgebiet, Niederrhein, Berlin, Süddeutschland, Wien); 1965–1974 gemeinsames Büro mit seinem Sohn Florian in Köln; gest. 2. 2. 1975 in Trier.

Der Nachlaß enthält neben einigen persönl. Angelegenheiten (z. T. gesperrt) und nur wenigen Zeugnissen der Publikationstätigkeit hauptsächl. Akten u. Pläne aus der Zeit seiner praktischen Tätigkeit; Materialien von Projekten, Wettbewerben und ausgeführten Bauten.
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