Schwarz, Rudolf Dr.-Ing. (1897-1961)




Inhalt :
Architekt, Generalplaner des Wiederaufbaus der Stadt Köln: ca. 300 Rollen, Baupläne, Kirchen- und Bauprojekte im Erzbistum, in Deutschland und in einigen anderen Staaten; Eigentümerin Maria Schwarz. Benutzung nach Absprache mit der Eigentümerin; Kartei/Datei.


Geb. 15. 5. 1897 in Straßburg; Architekturstudium in Berlin (Techn. Hochschule); Ausbildung zum Regierungsbaumeister; Studien der Philosophie u. Theologie in Bonn sowie der Kunstgeschichte in Köln; 1923 Promotion an der TH Berlin (Dr.-Ing.); Mitarbeiter bei Hans Poelzig (Akademie der Künste); 1924 „Burgbaumeister“ auf Rothenfels (Zentrum der „Quickborn-Bewegung“; Kontakte zu Romano Guardini); 1925–1927 Lehrtätigkeit in Offenbach (Baugewerk- u. Kunstgewerbeschule); 1927–1933 Leiter der Handwerker- u. Kunstgewerbeschule Aachen; nach Schließung der Schule durch die Nationalsozialisten freischaffender Architekt in Offenbach, ab 1937 in Frankfurt; 1941–1944 Landesplanung in Lothringen („Westmark“); Militärdienst u. Gefangenschaft; 1946–1961 freier Architekt in Frankfurt u. Köln; 1946–1952 Generalplaner des Wiederaufbaus der Stadt Köln; 1949 Prof.; 1951 Heirat mit Maria Lang; 1953 o. Prof. für Städte- u. Kirchenbau an der Staatl. Kunstakademie Düsseldorf; 1955 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin; gest. 1. 4. 1961 in Köln.

Rudolf Schwarz gehört zu den bedeutendsten Architekten des 20. Jh., besonders im Bereich des kath. Kirchenbaus. Der Wert des Nachlasses beruht u. a. auf den in großer Zahl erhaltenen Handskizzen von Schwarz und seinen Mitarbeitern, die die Genese von Projekten von der ersten Idee bis zum endgültigen Entwurf nachvollziehbar werden lassen. Das AEK bewahrt bislang lediglich die Pläne auf; Benutzung nur mit Zustimmung der Eigentümerin, Frau Maria Schwarz, Köln
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