Teusch, Joseph Dr. (1902-1976)




Inhalt :
Domkapitular, Generalvikar, Bischöfl. Beauftragter in der Abwehrstelle gegen antichristliche Propaganda, Bischofsvikar für den Bereich Weltkirche-Weltmission: 8 lfm.


Geb. 15. 2. 1902 in Köln; 1927 Priesterweihe; seit 1929 Studium in Rom u. Deutschen-Seelsorger in Florenz, Genua u. Venedig; 1934 Domvikar u. Leiter der sog. „Abwehrstelle“ gegen die NS-Weltanschauung; 1939 Diözesanpräses des Borromäusvereins sowie Mitarbeiter der Abteilung für allg. Seelsorgefragen (Generalvikariat); 1940 Leiter des Amtes für religiöses Schrifttum; 1944 Direktor des Collegium Leoninum in Bonn; 1952–1969 Generalvikar; seit 1953 Domkapitular; 1960 Apostol. Protonotar; 1969–1976 Bischofsvikar für überdiözesane Angelegenheiten; gest. 20. 9. 1976 in Köln. Wichtige Rolle in der Auseinandersetzung der Kirche mit der Ideologie des Nationalsozialismus als Mitarbeiter der „Abwehrstelle“ gegen die Gefahren der NS-Ideologie, als Generalvikar unter Kardinal Frings wesentlicher Initiator u. a. weltkirchl. Aufgaben (etwa maßgeblich an der Entstehung des Bischöfl. Werkes „Misereor“ beteiligt) und später verantw. Mitarbeiter des Erzbischofs Höffner, v. a. in überdiözesanen Fragen zu Mission und Entwicklung. Zu Teusch vgl. auch den Bestand „Bischofsvikariat für außerdiözesane Angelegenheiten (Teusch)“.
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