Collegium Leoninum, Bonn (Erzbischöfl. Theologenkonvikt)




Inhalt :
9 lfm., (ca. 1903-1965); Liste.


Das 1903 in Bonn, dem Standort der Rhein. Friedrich-Wilhelms-Univ., eröffnete und zu Ehren des im selben Jahr verstorbenen Papstes Leo XIII. „Collegium Leoninum“ genannte Theologenkonvikt befand sich zunächst in der Endenicher Straße 13, danach „Am Alten Friedhof“. Wie das 1887 ebenfalls in Bonn eröffnete Collegium Albertinum und dessen Vorgängereinrichtung dient es dem das wiss. Studium begleitenden Einleben in den Priesterberuf. In beide Häuser nahm man seit der Gründung des Bistums Aachen (1930) auch Theologiestudierende dieses Bistums auf. Nach der Gründung des Bistums Essen (1958) wurden die Aachener und Essener Theologen nicht mehr im Collegium Albertinum, sondern nur noch im Collegium Leoninum untergebracht; 1963 ging auch die Leitung an das Bistum Essen und später an Aachen über. Direktoren waren der spätere Dompropst Dr. Paschen (1903–1907), der spätere Universitätsprof. Dr. Rademacher (1907–1912), der spätere Weihbischof Dr. Stockums (1912–1932), der spätere Domkapitular Dr. Reckers (1932–1944), der spätere Generalvikar Teusch (1944–1952) und Josef Falke (1952–1963).
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