WBP - Weihbischofsprotokolle




Inhalt :
19 Bände, (1661-1849); Benutzung über Mikrofiches; Verzeichnis.

Die Protokolle des weihbischöflichen Amtes des Erzbistums Köln (Protocolla suffraganeatus; gemeinhin „Weihbischofsprotokolle“ genannt) enthalten die in latein. Regesten protokollierten täglichen Amtshandlungen der Kölner Weihbischöfe in durchweg chronologischer Folge. Die Notizen sind bisweilen durch die Amtsinhaber selbst in die Protokolle eingetragen und mit Anlagen versehen worden, zumeist aber durch die jeweiligen Sekretäre oder deren Schreiber.

Zu den Aufgaben des Weihbischofs (womit auch der inhaltliche Umfang der Protokolle umrissen ist) gehörten u. a. die Durchführung von Konsekrationen und Exsekrationen kirchl. Gebäude und gottesdienstl. Gerätschaften, die Erteilung von Tonsur und geistl. Weihen, die Überwachung von Abts- und Äbtissinenwahlen und die Benediktion der Erwählten, die Erteilung von Dimissorialien, die Spendung aller Sakramente und die Ausübung anderer Pontifikalfunktionen. Viele dieser Funktionen übten die Weihbischöfe auf ihren umfangreichen Reisen durch das Erzbistum Köln aus. Die Weihbischofsprotokolle können daher im Einzelfall erheblichen Wert zur Ergänzung einer lokalen Überlieferung besitzen.
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