Bestand 190 Versorgungszentrale des deutschen Kohlenbergbaus, Essen



Laufzeit : 1945 - 1947



Inhalt : Im Juli 1945 errichtete die britische Militärregierung die German Mines Supplies Agency, die unter ihrem deutschen Namen als Versorgungszentrale des deutschen Kohlenbergbaus ihren Sitz in Essen-Heisungen hatte. Zum Leiter wurde Bergassessor a. D. Reinhard Wüster bestellt. Die Versorgungszentrale fungierte als Besteller und Kontingentverteiler für die einzelnen Betriebe, denen die Beschaffung der benötigten Baumaterialien, Maschinen und anderen Bedarfsgüter angesichts der herrschenden Verhältnisse nicht möglich gewesen wäre. Sie hatte darüber hinaus die Versorgung der Bergleute mit Lebensmitteln, Textilien, Schuhen und dergleichen mehr zu organisieren und brachte auch die Anwerbung der dringend benötigten Arbeitskräfte in Gang. Die Versorgungszentrale wurde später unter dem Namen Bergbau-Beschaffungszentrale Sachgebiet der Deutschen Kohlenbergbau-Leitung. Nach der Währungsreform begann die Bedeutung der Versorgungszentrale zu sinken, da Industrie und Handel zunehmend wieder in der Lage waren, den Bergbau hinreichend zu beliefern. Im Juli 1949 löste sich die Versorgungszentrale auf. Rundschreiben
Organisation und Verwaltung
Bildung von Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden
Lohn- und Tarifausschüsse
Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen
Allgemeine Wirtschafts- und Versorgungslage

Umfang : 21 m (unverzeichnet)

Literatur : Werner Abelshauser: Der Ruhrkohlenbergbau seit 1945. Wiederaufbau, Krise, Anpassung, München 1984.
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