Bestand 84 Hugo Brendel, Rybnik (Oberschlesien) - Bergwerksdirektor



Laufzeit : 1868 - 1914



Inhalt : 1980 übergab die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin dem Bergbau-Archiv den Nachlass von Hugo Brendel, ehemaliger Bergwerksdirektor der Steinkohlengrube Beatensglück bei Rybnik (Oberschlesien). Der Bestand umfasst 18 Archivalien, vor allem Skizzen und Pläne sowie Gutachten, Beschreibungen und Einzelakten der Grube Beatensglück.

Das Steinkohlenbergwerk lag bei Niewiadom im Kreis Rybnik, das 1892 zum Bergrevier Ratibor gehörte. Zur Grube gehörten 1892 die Schächte Johannes, Haupt Strahler, Franz, Concordia, Tiefbau-Schacht, Nordwestlicher Wetterschacht und Südlicher Wetterschacht. Der Südliche Wetterschacht gehörte zu dem von Beatensglück mit betriebenen Bergwerk Kaiserin Elisabeth. Die Schächte hatten eine durchschnittliche Teufe von 80 m, als Eigentümer war 1890 Rittergutsbesitzer Strahler''s Erben zu Niewiadom eingetragen.

Die jährliche Förderung betrug 1891 135 088 t. Die Belegschaft belief sich auf 352 Beschäftige, davon waren 15 weibliche und drei jugendliche Arbeiter. Im Grubenbetrieb waren sieben Pferde im Einsatz. 1914 belief sich die Jahresförderung der Grube auf 180 000 t bei ca. 600 Beschäftigten. Es waren 15 Dampfmaschinen im Einsatz.

Umfang : 0,3 m

Literatur : Verzeichniß der im Oberbergamtsbezirk Breslau im Jahre 1892 betriebenen Bergwerke und ihre Schächte, Kattowitz 1892, S. 26.
Jahrbuch für den Oberbergamtsbezirk Breslau, 1913, S. 6, S. 182 ff.
Deutschlands Bergwerke und Hütten. Jahrbuch der gesamten Montan- und Hütten-Industrie Deutschlands 11, 1913/1914, S. 32.
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