Bestand 147 Wilhelm Feldmann, Mülheim (Ruhr) - Dipl.-Bergingenieur



Laufzeit : 1925 - 1986



Inhalt : Geboren 1905 - gestorben 1989
Feldmann, dessen Vater Bergmann war, studierte nach dem Besuch des Staatlichen Gymnasiums in Mülheim (Ruhr) zunächst an der Bergakademie Clausthal (1925/1926), dann von 1926 bis 1930 an der Technischen Hochschule Berlin das Bergfach. Nach Erhalt des Diploms setzte er 1930 bis 1933 seine Ausbildung für den höheren technischen Staatsdienst als Bergreferendar bei der Preußischen Bergbehörde fort, doch wurde die staatliche Ausbildung nicht abgeschlossen. Nach Angaben seines Neffen Wilhelm Willmann war er Verfolgter des Nazi-Regimes. Feldmann war in den folgenden Jahren als Wirtschaftsingenieur bei der Gutehoffnungshütte Oberhausen, Zeche Osterfeld, und als Direktionsassistent bei der Bergbau-AG Lothringen auf der Zeche Präsident tätig und wurde dann zum Kriegsdienst eingezogen.

Nach dem Krieg war Feldmann außerhalb des Bergbaus beschäftigt. Sein Hobby war die Kirchenmusik (Klavier- und Orgelspiel). Er blieb unverheiratet.

Sein Nachlass wurde dem Bergbau-Archiv 1991 von Wilhelm Willmann, dem Neffen Feldmanns, übergeben. Er besteht aus zahlreichen Studienarbeiten, Unterlagen aus der Studentenzeit sowie einer Sammlung von dienstlich und privat gesammelten Zeitschriften und Artikeln, z. B. über das 150-jährige Jubiläum Clausthal, den XIV. Allgemeinen Deutschen Bergmannstag in Essen 1933, den Wiederaufbau des Ruhrgebiets nach dem Krieg und über Zechenschließungen. Studienarbeiten 1925-1933 (19)
Studentenleben in Clausthal 1925-1929 (6)
Bergmannstage/Bergbau-Verein 1933, 1938 (4)
Zeitschriftenausschnitte (5)

Umfang : 0,3 m
Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken