Bestand 171 Otto-Ernst Schröder, Bochum - Bergassessor a. D.



Laufzeit : 1966 - 1987



Inhalt : Geboren am 29. Dezember 1922 in Erkenschwick
Otto-Ernst Schröder, 1922 in Erkenschwick geboren, wurde nach dem Bergbaustudium 1957 vom Oberbergamt Dortmund zum Bergassessor ernannt. Anschließend war er ein Jahr am Bergamt Lünen tätig, bevor er 1958 eine Stelle als Bergschullehrer bei der Westfälischen Berggewerkschaftskasse (WBK) antrat. Er spezialisierte sich auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes und der Grubensicherheit und war ab 1961 auf diesem Gebiet für Seminare der WBK verantwortlich. Daraus entwickelte sich die von Schröder geleitete Fachstelle für Arbeitsschutz und Grubensicherheit der WBK, die u. a. Filmleuchten für den Untertage-Einsatz entwickelte. Ihr Hauptbetätigungsfeld bestand in der Erarbeitung einschlägiger Arbeits- und Unterrichtsmaterialien zur Ausbildung von Fachkräften für Arbeitssicherheit im Steinkohlenbergbau. Die Fachstelle erstellte sicherheitliche und ergonomische Analysen und veranstaltete Arbeitsschutzseminare für Aufsichtspersonen.

In den 80er Jahren war Schröder als Gutachter für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Frankfurt am Main tätig und beriet Projekte der Entwicklungshilfe. Diese Tätigkeit führte ihn u. a. nach Korea, Pakistan und Liberia.

Schröder trat 1986 in den Ruhestand und übergab seine Unterlagen dem Bergbau-Archiv. Arbeits- und Unterrichtsmaterialien zu nachfolgenden Themenbereichen:
Streb- und Streckenbrüche in geneigter und steiler Lagerung
Störungsbeseitung an Kettenkratzerförderern
Sicherung von Streb-Streckenübergangsbereichen in flacher bis mäßig geneigter Lagerung
Entwicklungsstadien anlaufender Bruchbaustreben
Arbeitsunfälle und ihre Ursachen
Streckenstetigförderer
Bestgestaltung von Förderknickpunkten
Dias

Umfang : 0,3 m (unverzeichnet)

Verweis : Ergänzungsüberlieferung im Bergbau-Archiv: Westfälische Berggewerkschaftskasse (Bestand 120)
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