Bestand 186 Eduard Zink, Essen - Berggewerbelehrer



Laufzeit : 1912 - 1966



Inhalt : Geboren am 17. Januar 1898 in Schuiken (Ostpreußen) - gestorben am 7. September 1992 in Essen
Eduard Zink wurde als Sohn eines Bergmanns geboren. Nach dem Volksschulabschluss an der evangelischen Friedrich-Schule in (Essen-) Stoppenberg wurde er Pferdeführer und Hauer auf der Zeche Carl in Altenessen und arbeitete dort bis 1922. In der Zeit von 1915 bis 1918 besuchte er die Bergvorschule Altenessen und danach von 1920 bis 1922 den Lehrgang für Grubensteiger an der Bergschule Essen. In den folgenden Jahren arbeitete Zink als Fahrhauer und Steiger auf den Zechen Prosper und Arenberg-Fortsetzung in Bottrop, bei der Staatmijn Maurits in Belgien sowie den Zechen Anna Emil und Mathias Stinnnes 1/2 in Essen. Bedingt durch die Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1929 folgte eine lange Arbeitslosigkeit von 1930 bis 1937. Weitere Stationen seiner Tätigkeit waren von 1937 bis 1938 die Zeche Elisabethenglück in Herbede-Durchholz, 1939 bis 1940 die Heinrich Koppers GmbH und von 1940 bis 1943 die Haupttreuhandstelle Ost bei den Zweigstellen Bielitz und Graudenz. Von 1943 bis 1945 tat Zink Dienst bei der Polizeireserve-Kompanie Graudenz. Nach dem Krieg kehrte er nach Essen zurück und arbeitete zunächst als Lagerarbeiter auf den Zechen Pörtingssiepen und Carl Funke und anschließend als Steiger bei dem Bergwerksunternehmen A. Buschmann. Nach dem Lehrgang zur Ausbildung von Lehrern für die Bergmännische Berufsschule wurde er 1949 Berggewerbelehrer.

Der Nachlass wurde dem Bergbau-Archiv 1995 von der Tochter übergeben. Die persönlichen Unterlagen dokumentieren nahezu vollständig den beruflichen und auch privaten Lebensweg von Eduard Zink. Zeugnisse/Unterlagen zum beruflichen Werdegang 1912-1966 (21)
Persönliche Dokumente 1943-1946, 1992 (5)
Versicherungsunterlagen 1930-1951, 1960-1966 (17)

Umfang : 0,3 m
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