Bestand 196 Julius Jäger, Niederndorf (Siegerland) - Steiger



Laufzeit : 1898 - 1903, 1919



Inhalt : Geboren am 20. Oktober 1878 in Ostbüren (Westfalen), Todesdatum unbekannt
Julius Jäger wurde als Sohn eines Lehrers 1878 in Ostbüren, Kreis Hamm, geboren. Bis zum 14. Lebensjahr besuchte er die dortige evangelische Volksschule. Von 1894 bis 1898 arbeitete Jäger auf der Eisensteingrube Storch und Schöneberg in Gosenbach bei Niederschelden. Von Oktober 1898 bis Ende März 1900 schloss sich der Besuch der Siegener Bergschule an. Im Verlaufe des Jahres 1899 wurde Jäger von der Bergschule aus zwei Monate zur Zink- und Bleierzgrube Gottesgabe bei Olsberg, einen Monat zu der Stadtberger Kupferschiefergrube bei Niedermarsberg, zwei Monate zur Kohlengrube Dudweiler bei Saarbrücken und einen Monat zur Roteisensteingrube Raab bei Wetzlar zu praktischen Arbeiten geschickt.

Die Bergschule vermittelte Jäger eine Steigerstelle bei dem Markircher Berg- und Hüttenverein zu Markirch im Elsass, die er im April 1900 antrat und im Herbst des Jahres wieder verließ, um beim Eisenbahnregiment Nr. 3 in Berlin bis 1902 zu dienen. Vom Januar bis Juni 1903 war er auf der Zink- und Bleierzgrube Berzelius bei Bensberg als Steiger tätig und von Juni 1903 bis zu seiner kriegsbedingten Internierung 1914 war er bei der Vieille Montagne Zink Co. in Nenthead bei Alston, Cumberland (England) als Steiger und von 1907 auf der Bleierzgrube Roderupfell bei Alston als Betriebsleiter beschäftigt.

Der Bestand wurde aus einer Abgabe des Stadtarchivs Heilbronn gebildet. Dort konnten die Archivalien bei der Verzeichnung des Salzwerks Heilbronn nicht zugeordnet werden, da sie zu nicht berücksichtigten Bewerbungen gehörten.

Der Bestand umfasst im Wesentlichen Zeugnisse und Arbeitsnachweise.

Umfang : 0,3 m
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