Bestand 31 Schachtanlage Graf Bismarck, Gelsenkirchen



Laufzeit : 1874 - 1880, 1908 - 1970



Inhalt : Die Sicherung von Altakten der Zeche Graf Bismarck in Gelsenkirchen durch das Bergbau-Archiv war nicht möglich, da die Schachtanlage bereits 1966 stillgelegt worden war. Im Jahr 1971 konnten lediglich Melde- und Diplomarbeiten aus dem Bereich der Bergtechnik zwischen 1949 und 1965 übernommen werden. Kleine Aktenzugänge - zum Teil aus Privatbesitz, zum Teil von der Ruhrkohle AG - sind im Laufe der Jahre hinzugekommen. Vermutlich ist aber der gesamte Altaktenbestand der 1868 unter maßgeblicher Beteiligung von Friedrich Grillo gegründeten Gewerkschaft Graf Bismarck vernichtet worden. Gerüchte über eine "Verfüllungslösung" sind jedenfalls nie verstummt. 1923 wurden die Kuxe der Gewerkschaft von der Deutschen Erdöl AG übernommen und waren bis zur Stilllegung in deren Besitz. Historische Darstellungen/Berichte 1908-1918, 1935 (6)
Grundbesitz 1941-1955, 1966-1968 (8)
Belegschaft 1874-1880, 1951-1966 (6)
Abwicklung der Stilllegung 1923, 1965-1970 (8)
Wissenschaftliche Arbeiten
Planung 1934-1962 (4)
Geologie 1949, 1954 (3)
Aus- und Vorrichtung 1954-1963 (3)
Abbau 1934, 1950-1964 (27)
Versatz 1952-1956 (3)
Förderung 1930-1936, 1953-1963 (10)
Ausbau 1956-1965 (6)
Klima/Wetterführung 1951-1962 (6)
Wasserhaltung 1951, 1960-1965 (3)
Tagesbetrieb 1952-1954, 1961 (4)
Aufbereitung 1947-1957 (3)
Fotos
Karten/Pläne


Umfang : 8 m

Literatur : Gelsenkirchen, kleine Chronik einer großen Stadt, o. O. o. J., S. 180 ff., S. 264 f.
Ludwig Achepohl: Das Niederrheinisch-Westfälische Bergwerks-Industrie-Gebiet, 2. Aufl., Berlin 1894, S. 184-187.
Gerhard Gebhardt: Ruhrbergbau. Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Gesellschaften und Organisationen, Essen 1957, S. 124-128.
Dieter Beckmann: Die Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur der Stadt Gelsenkirchen, in: Bochum und das mittlere Ruhrgebiet, Festschrift zum 35. Deutschen Geographentag, Paderborn 1965, S. 157-176.
Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken