Bestand 40 Bochumer Bergbau AG, Bochum



Laufzeit : 1790 - 1970



Inhalt : Die Bochumer Bergbau AG entstand 1953 im Rahmen der Neuordnung der Montanindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg. Die ehemalige Gruppe Bochum der Vereinigten Stahlwerke AG (VSt) und später der Gelsenkirchener Bergwerks-AG (GBAG) wurde zur Bochumer Bergbau AG, einer 100 %igen Tochtergesellschaft, unter der Oberleitung der GBAG als Finanzholding umgewandelt. Sie erhielt die fördernden Schachtanlagen Bruchstraße, Dannenbaum, Prinz Regent, Engelsburg und Friedlicher Nachbar, die Brikettfabriken Prinz Regent, Friedlicher Nachbar und Engelsglück, die Teerdestillation Carolinenglück, das Kraftwerk Prinz Regent, das Großkraftwerk Gustav Knepper bei Dortmund-Mengede sowie stillliegenden Felderbesitz bei Witten. Außerdem wurde die Bochumer Bergbau AG mit 50 % an der neu gegründeten Carolinenglück Bergbau AG beteiligt.

Die Schachtanlagen der neu gegründeten Bochumer Bergbau AG in Bochum und im Süden von Dortmund waren bei der Gründung der VSt am 14. Januar 1926 von der GBAG (alt), der Deutsch-Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-AG (Deutsch-Lux) und vom Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation (Bochumer Verein) eingebracht worden.

Die 1901 gegründete Deutsch-Lux, deren Rechtsvorgängerin die Société anonyme des Hauts-Fourneaux, Forges et Charbonnages Differdange-Dannenbaum war, brachte die Schachtanlagen Dannenbaum, Prinz Regent (seit 1924 mit Carl Friedrich Erbstollen vereinigt), Friedlicher Nachbar, Bruchstraße, Adolf von Hansemann und Tremonia in die neue Gesellschaft ein. Die Deutsch-Lux bzw. ihre Rechtsvorgänger hatten seit 1899 Bergwerksbesitz erworben, um den Koksbedarf des Hochofenwerks der Gesellschaft im Selbstverbrauch zu decken. Deutsch-Lux war im Besitz von Hugo Stinnes.

Auch der Bochumer Verein, eine der Gründungsgesellschaften der Gruppe Bochum der VSt, hatte 1868 zur Deckung seines Bedarfs an Kohle zunächst die Zeche Ver. Maria Anna und Steinbank erworben. Mit der Angliederung der Gesellschaft für Stahlindustrie, Bochum, an den Bochumer Verein im Jahr 1889 gingen auch 81 Kuxe der Zeche Ver. Engelsburg auf den Bochumer Verein über. Bis 1900 erwarb der Bochumer Verein die restlichen Kuxe sowie im gleichen Jahr die Gewerkschaft Ver. Carolinenglück in (Bochum-) Hamme. Außer seinen Hochofen- und Hüttenanlagen sowie verschiedenen Erzgruben brachte der Bochumer Verein 1926 die drei Steinkohlenzechen Ver. Engelsburg, Ver. Carolinenglück und die 1907 erworbene Zeche Teutoburgia in die VSt ein.

Die Abteilung Bergbau der VSt gliederte sich in vier Gruppen: Hamborn, Gelsenkirchen, Dortmund und Bochum. Die Gruppe Bochum umfasste die Bergwerke Carolinenglück, Engelsburg, Friedlicher Nachbar, Prinz Regent, Dannenbaum, Bruchstraße und die stillgelegten Schachtanlagen Ver. Hamburg und Franziska und Helene-Nachtigall, die die GBAG in die Gesellschaft eingebracht hatte. Im Jahr 1933 wurde die VSt in eine Reihe selbstständiger Betriebsgesellschaften aufgelöst, deren Aktienkapital sich in den Händen der VSt als Dachgesellschaft befand. Die in diesem Zusammenhang neu gebildete GBAG war wieder in vier Bergbaugruppen mit eigenen Betriebsverwaltungen aufgeteilt: die Gruppen Hamborn, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund.

Schachtanlage Dannenbaum
Die Zeche Dannenbaum geht auf die beiden ehemals selbstständigen Schachtanlagen Dannenbaum und Friederika zurück. Die Zeche Friederika bestand schon vor 1749 als Stollenzeche. Mit dem Abteufen des ersten Tiefbauschachtes 1867 vollzog sich der Übergang zum Tiefbau. 1889 ging die Zeche in das Eigentum der Aktiengesellschaft der Zeche Dannenbaum über, 1899 an die Aktiengesellschaft für Eisen- und Kohlenindustrie Differdingen-Dannenbaum und 1901 an deren Rechtsnachfolgerin, die Deutsch-Lux. Nachdem die Fettkohlenvorräte abgebaut worden waren, wurde die Zeche Friederika 1907 stillgelegt. Der Hauptförderschacht wurde als ausziehender Wetterschaft für die Zechen Prinz Regent und Dannenbaum eingerichtet.

Auch das Bergwerk Dannenbaum war ursprünglich Stollenzeche und stand schon vor 1780 in Betrieb. 1859 wurde mit dem Abteufen des ersten Tiefbauschachtes begonnen, der 1860 die Förderung aufnahm. 1873 wurde die Gewerkschaft Dannenbaum in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Wie die Zeche Friederika ging auch die Zeche Dannenbaum 1899 in das Eigentum der Aktiengesellschaft für Eisen- und Kohlenindustrie Differdingen-Dannenbaum über und von dieser im Jahr 1901 an die Deutsch-Lux, der nun die Steinkohlenzechen Prinz Regent, Friederika und Dannenbaum angehörten. 1926 gingen die Zechen in den Besitz der VSt über. Nach der Ausgliederung der Bergwerksbetriebe aus der VSt wurde die GBAG mit den Gruppen Hamborn, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund gegründet. In der Gruppe Bochum, zu der auch die Zeche Dannenbaum gehörte, blieben die Bergwerke wegen schwieriger und gestörter geologischer Verhältnisse sowie überwiegend steil gelagerter Flöze als mittlere und kleinere Einheiten erhalten.

Nachdem die Zeche Dannenbaum 1953 der neu gegründeten Bochumer Bergbau AG zugeordnet worden war, erfolgte 1956 die Vereinigung der Zeche Dannenbaum mit der Zentralschachtanlage Prinz Regent. Das Bergwerk Prinz Regent/Dannenbaum wurde am 27. Februar 1960 stillgelegt.

Schachtanlage Prinz Regent
Im Baufeld der Schachtanlage Prinz Regent bestanden seit etwa 1750 die drei Stollenzechen Alte Mann, Bonifacius und Backwinkeler Erbstolln, die zwischen 1788 und 1845 stillgelegt wurden.

1870 begann die Gewerkschaft Prinz Regent den Schacht Prinz Regent 1 abzuteufen, der 1873 die Förderung aufnahm. 1890 ging die Zeche in das Eigentum der Aktiengesellschaft Zeche Dannenbaum über. Zusammen mit dem übrigen Bergwerksbesitz ging auch das Bergwerk Prinz Regent 1899 an die Aktiengesellschaft für Eisen- und Kohlenindustrie Differdingen-Dannenbaum und von dieser 1901 an die Deutsch-Lux.

Zur Erweiterung von Prinz Regent erwarb die Gesellschaft 1905 die Schachtanlage Julius Philipp von der Arenberg''schen Actien-Gesellschaft für Bergbau und Hüttenindustrie in Essen.

Ab 1926 war die VSt Besitzer der Zeche Prinz Regent, die zur Gruppe Bochum gehörte. Nach der Ausgliederung der Bergwerksbetriebe wurde die GBAG Eigentümerin der Schachtanlage Prinz Regent. Wie die anderen Zechen der Gruppe Bochum ging auch Prinz Regent nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besitz der Bochumer Bergbau AG über. Im Jahr 1956 wurde sie mit Dannenbaum vereinigt, doch führte die Bergbaukrise letztlich doch zur Stilllegung der Schachtanlage am 27. Februar 1960.

Schachtanlage Friedlicher Nachbar
Die westlichste der drei in der Bochumer Mulde gelegenen Zechen, die die Deutsch-Lux 1926 in das Eigentum der VSt einbrachte, entstand aus den zwei nebeneinander gelegenen, ursprünglich selbstständigen Zechen Friedlicher Nachbar und Baaker Mulde.

Die Zeche Baaker Mulde geht auf die drei ehemaligen Stollenzechen Johann Friedrich, St. Mathias Erbstollen und Ver. Dickebaeckerbank und Anna Catharina zurück, die schon um die Mitte des 18. Jahrhunderts Kohle abbauten. 1868/1870 wurden die drei Stollenzechen unter dem Namen Baaker Mulde vereinigt. 1899 erwarb die angrenzende Gewerkschaft Friedlicher Nachbar das Eigentum an der Gewerkschaft Baaker Mulde.

Das Grubenfeld Friedlicher Nachbar wurde 1831 gemutet und 1854 mit einer Größe von 1,1 Mio. m2 verliehen. Seit 1855 wurde zunächst mit dem Pferdegöpel, seit 1857 mit einem Dampfhaspel Kohlen gefördert. 1868 wurde der Schacht 1 abgeteuft und 1870 in Förderung genommen.

Im Jahr 1904 ging die Gewerkschaft Friedlicher Nachbar in das Eigentum der Deutsch-Lux über; die Tagesanlagen der Zeche wurden weiter ausgebaut und eine Kokerei mit Nebenproduktengewinnung errichtet, die aber 1919 infolge Kohlemangels stillgelegt und abgerissen wurde. 1926 wurde die Zeche von der VSt übernommen, 1932 vorübergehend stillgelegt und am 1. September 1933 wieder in Betrieb genommen. Beider Neugründung der GBAG 1933 wurde die Schachtanlage Friedlicher Nachbar, wie zuvor in der VSt, der Gruppe Bochum zugeordnet.

Im Jahr 1953 vollzog sich die Neuordnung der GBAG und gleichzeitig die Bildung der Bochumer Bergbau AG, der die Zeche Friedlicher Nachbar zugeordnet wurde. Das Bergwerk Friedlicher Nachbar wurde am 30. März 1961 stillgelegt, die Tagesanlagen abgerissen und die Schächte verfüllt.

Schachtanlage Bruchstraße
Die Zeche Bruchstraße war ursprünglich Eigentum des preußischen Fiskus, für den das gleichnamige Feld 1769 reserviert worden war. Aber erst 1839 wurden die Längenfelder Bruchstraße 1, Bruchstraße 2 und Bruchstraße 3 endgültig reserviert und 1845 in Geviertfelder umgewandelt. Sie gingen am 28. September 1852 auf dem Wege einer öffentlichen Versteigerung in den Besitz des Glasfabrikanten Gustav Müllensiefen über. Dieser gründete 1867 die Gewerkschaft Bruchstraße. Diese begann 1872 mit dem Abteufen des Schachtes 1, der aufgrund starker Störungen aber verfüllt werden musste. Im gleichen Jahr wurde ein neuer Schacht niedergebracht, der 1874 die Förderung aufnahm.

1887 verkaufte die Gewerkschaft Bruchstraße sämtliche Kuxe an die Dortmunder Steinkohlenbergwerk Louise Tiefbau AG und löste sich auf. 1907 wurde der Wetterschacht 3 und 1914, nach der Vereinigung der Dortmunder Steinkohlenbergwerk Louise Tiefbau AG mit der Deutsch-Lux, der Wetterschacht 4 abgeteuft.

Unter der Leitung der VSt wurden die Zeche Bruchstraße zur Großschachtanlage ausgebaut und eine Großkokerei zur Sicherstellung der Koksversorgung der Siegerländer Hochofenwerke errichtet.

Nach der Ausgliederung der Bergbaubetriebe aus der VSt wurde die Zeche Bruchstraße der Gruppe Bochum der GBAG zugeordnet. Hier verblieb sie bis zur Neuordnung der Montanindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg. Ab 1953 wurde das Bergwerk Bruchstraße eine der fünf Zechen der Bochumer Bergbau AG. Sie wurde am 31. März 1962 stillgelegt.

Schachtanlage Carolinenglück
Die Zeche Carolinenglück ist in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts durch die Gewerkschaft Glückauf angelegt worden. 1850 wurde im Schacht 1 die Förderung aufgenommen. Der zweite Schacht kam erst nach mehrmaligen Abteufversuchen 1891 in Förderung, Schacht 1 diente seitdem als Wasserhaltungs- und Wetterschacht.

Am 9. Mai 1900 ging das Gewerkschaftsvermögen der Zeche Carolinenglück in das Eigentum des Bochumer Vereins über. Der Bochumer Verein erwarb die Zeche Carolinenglück, da die zuvor erworbenen Bergwerke nicht über genügend Fettkohlenvorräte zur Versorgung ihrer Werke verfügten. 1910 begann der Bochumer Verein mit dem Abteufen des Schachtes 3, der 1912 die Förderung aufnahm.

Im Jahr 1926 brachte der Bochumer Verein unter anderem auch die Zechen Ver. Engelsburg und Carolinenglück in die VSt ein. Zusammen mit den Zechen Bruchstraße, Dannenbaum, Friedlicher Nachbar und Prinz Regent entstand die Gruppe Bochum der VSt und später der GBAG.

1953 wurde die Carolinenglück Bergbau AG gegründet, die je zur Hälfte vom Bochumer Verein und der Bochumer Bergbau AG übernommen wurde. Nachdem die Schachtanlage Carolinenglück 1956 mit 476 640 t Kohle einen Höchststand in der Förderung erreicht hatte, wurde sie am 31. Mai 1964 stillgelegt.

Schachtanlage Engelsburg
Die Zeche Engelsburg hatte seit etwa 1735 zunächst für ein Jahrhundert als Stollenzeche bestanden. Um 1833/1834 ging man zum Tiefbau über und 1835 nahm der erste seigere Tiefbauschacht die Förderung auf. 1873 wurde mit dem Abteufen des Schachtes Engelsburg 1 begonnen, der 1875 die Förderung aufnahm. Aber erst nachdem der Bochumer Verein 1889 die Zeche Engelsburg erworben und einen großzügigen Ausbau in die Wege geleitet hatte, stieg die Förderung rapide an.

Im Jahr 1926 übernahm die VSt die Zeche Ver. Engelsburg. Nach der Ausgliederung der Bergwerksbetriebe aus der VSt wurde die GBAG Anteilseigner. Seit 1953 gehörte die Zeche Ver. Engelsburg zur Bochumer Bergbau AG. Am 29. September 1961 wurde die Schachtanlage stillgelegt, die Schächte wurden 1962/1963 verfüllt.

Zur Geschichte und Ordnung des Bestandes
Auf der im Jahr 1962 stillgelegten Schachtanlage Bruchstraße in Bochum-Langendreer befand sich ein Teil der Altregistratur der früheren Gruppe Bochum der GBAG. Der Aktenbestand war im Zweiten Weltkrieg aus dem Verwaltungsgebäude der Gruppe Bochum in der Friederikastraße in Bochum auf die Zeche Bruchstraße ausgelagert worden, wo er durch Kriegseinwirkungen und Plünderungen nach dem Krieg starke Schäden erlitt. Der Rest des Bestandes konnte zur Hauptverwaltung der GBAG in Gelsenkirchen gerettet werden; er wurde 1970 dem Bergbau-Archiv übereignet. Der Bestand umfasste Akten von Zechen und Gesellschaften, die im Laufe der Zeit zur GBAG gekommen waren. Er war inhaltlich recht heterogen, Art und Inhalt der Überlieferung bruchstückhaft.

Schriftliche Unterlagen der Zeche Ver. Hamburg und Franziska in Witten, eine der ältesten Zechen des Ruhrbergbaus, reichen bis in das Jahr 1821 zurück und belegen damit einen traditionsreichen Stollenbetrieb. Überhaupt bilden die Einzelakten dieser Zeche zusammen mit einigen Akten der Deutsch-Lux den zahlenmäßig größten Teil. Über die 1894 von Ver. Hamburg und Franziska angekaufte Zeche Ver. Wallfisch, Witten-Düren, sind Anschnitte von 1841 und einige wenige Grundstücksunterlagen erhalten geblieben.

Aus einem 1973 von der damaligen Bergbau AG Gelsenkirchen der Ruhrkohle AG übernommenen Aktenkonvolut schälte sich ein Aktenteilbestand heraus, der offensichtlich bei der Bochumer Bergbau AG (früher Gruppe Bochum der GBAG bzw. Deutsch-Lux) erwachsen war. Es handelte sich dabei durchweg um inhaltlich sehr heterogene Vorgänge und Probleme. Zwischen den Akten fanden sich zahlreiche Einzelstücke des Rechtstreits der Gewerkschaft Alte Steinkuhle gegen die Zeche Dannenbaum, aus denen sich der Prozessverlauf, der in verschiedenen Verfahren von 1882bis 1952 gedauert hat, rekonstruieren lässt.

Diese beiden Teilregistraturen wurden mit dem seit 1976 im Bestand 55 (Konzernüberlieferung GBAG) mitgeführten Teilbestand Bochumer Bergbau AG verschmolzen, was eine völlige Neuordnung aller Akten erforderlich machte. Damit wurden im neuen Bestand alle Archivalien von und über Schachtanlagen in Bochum und im Süden von Bochum zusam- mengefasst, die von der GBAG (alt), der Deutsch-Lux und vom Bochumer Verein in die VSt, später GBAG, eingebracht wurden. Der zeitliche Schwerpunkt der Überlieferung liegt im 19. Jahrhundert. Der Bestand überliefert sehr zahlreich die früher im Bochumer Raum betriebenen kleinen Zechen und Gewerkschaften und ihre Stilllegung bzw. Angliederung an größere Gesellschaften. Gewerkschaft Hamburg und Franziska
(ab 1904 GBAG mit den Bergwerken Hamburg, Ringeltaube, Franziska, Franziska-Düren, Wallfisch, Krüger u. a.)

Berechtsame/Gesellschaftsform 1887-1925 (21)
Grubenbetriebsführung (durch GBAG) 1821, 1838-1963 (18)
Belegschaftsfragen 1810-1819, 1887-1926 (13)
Grundstücke 1838-1962 (16)
Dortmunder Steinkohlenbergwerk Louise Tiefbau AG
(mit den Schachtanlagen Louise Erbstollen, Louise Tiefbau, Bruchstraße, Wiendahlsbank)

Berechtsame/Gesellschaftsform 1874-1908 (15)
Grubenbetrieb 1839-1908 (6)
Belegschaftsfragen 1873-1906 (3)
Grundstücke 1891-1921 (5)
Gewerkschaft Bruchstraße
(mit den Schachtanlagen Sophia, Friederika, Kaiser Friedrich)

Gesellschaftsform/Finanzen/Verträge/Absatzfragen 1872-1891, 1926 (9)
Grubenbetrieb 1894-1923, 1960-1962 (12)
Belegschaftsfragen 1850-1917 (4)
Grundstücke 1854-1960 (20)
Gewerkschaft Dannenbaum
(mit der Eisensteinzeche Elise und den Steinkohlenbergwerken Isabella, Amatus, Drusenberg, Eulenbaum, Julius Philipp, Friedlicher Nachbar, Baaker Mulde, Hasenwinkel, Gottessegen)

Berechtsame/Gesellschaftsform 1790-1910 (23)
Grubenbetrieb 1870-1961 (22)
Belegschaftsfragen 1847-1889, 1910-1930 (7)
Steinkohlen- und Eisensteinzeche Friederica 1823-1899, 1931-1961 (9)
Gewerkschaft Prinz Regent
(mit den Schachtanlagen Carl Friedrich Erbstollen, Brockhauser Tiefbau, Carl Wilhelm) 1829-1965 (26)
Gewerkschaft Julius Philipp
(mit den Schachtanlagen Glücksburg und Hermanns gesegnete Schiffahrt) 1859-1944 (28)
Gewerkschaft Friedlicher Nachbar
(mit den Schachtanlagen Baaker Mulde, Johann Friedrich, Mathias Erbstollen, Dickebaeckerbank, Anna Catharina, Hasenwinkel, Friedrich, Preußischer Zepter, Valeria, David, Neuschottland, Stock & Scherenberg) 1817-1963 (35)
Gewerkschaft Ver. Engelsburg
(mit der Schachtanlage Maria Anna und Steinbank) 1846, 1868-1909, 1947-1961 (11)
Carolinenglück Bergbau AG 1859-1968 (34)
Bochumer Bergbau AG 1927-1969 (22)
Betriebsführung der Bochumer Schachtanlagen durch die Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten-AG/Vereinigte Stahlwerke AG bzw. Gelsenkirchener Bergwerks-AG und die Bochumer Bergbau AG

Betriebsführung 1912-1970 (28)
Belegschaftsfragen 1854, 1904-1963 (43)
Fotosammlung
Karten/Pläne/Risse

Zeche Baaker Mulde
Zeche Berneck
Zeche Carl Friedrich Erbstollen
Zeche Karl Friedrich
Zeche Ver. Carolinenglück
Zeche Dannenbaum
Zeche Ver. Engelsburg
Zeche Friederika
Zeche Friedlicher Nachbar
Zeche Hamburg und Franziska
Zeche Hasenwinkel
Zeche Helene-Nachtigall
Zeche Hermanns gesegnete Schiffahrt
Zeche Julius Philipp
Zeche Ver. Maria Anna und Steinbank
Zeche Nachtigall Tiefbau
Zeche Prinz Regent
Zeche Ver. Wiendahlsbank
Sonstige Zechen

Umfang : 28 m

Verweis : Ergänzungsüberlieferungen im Bergbau-Archiv: Karl Oberste-Brink (Bestand 36), Rheinelbe Bergbau AG (Bestand 41), Dortmunder Bergbau AG (Bestand 47), Gelsenkirchener Bergwerks-AG (Bestand 55)

Literatur : Hans Spethmann: Die geschichtliche Entwicklung des Ruhrbergbaus in Witten und Langendreer, Gelsenkirchen 1937.
Gerhard Gebhardt: Ruhrbergbau. Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Gesellschaften und Organisationen, Essen 1957, S. 278 f.
Karl Heinz Bader/Karl Röttger: 250 Jahre märkischer Steinkohlenbergbau, Bochum 1987.
Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 1997, 2. Aufl., Bochum 1998.
Gerald D. Feldman: Hugo Stinnes. Biographie eines Industriellen 1870-1924, München 1998.
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